Rückblick auf die 48 Dienstjahre von Karl Klemen

Bilder und Erinnerungen zur langen Laufbahn des legendären Zeugwarts der Rotjacken, der sich in den Ruhestand verabschiedet.

Karl Klemen (1974)

1974. Mit einem 9:5-Auswärtssieg in Innsbruck holte sich der KAC den damals 16. Meistertitel der Klubgeschichte. Bei ihrer Ankunft am Klagenfurter Bahnhof wurde die Mannschaft begeistert empfangen und mit Blumen beschenkt. Karl Klemen (Zweiter von rechts) neben Trainer Yuri Gluchov und den Stürmern Vladimir Vasiliev und Josef Puschnig (von links).

 

Karl Klemen (1979)

1979. Im Trainingslager in Bratislava bereitete sich Rot-Weiß auf die letztlich mit dem 20. Meistertitel der Klubgeschichte gekrönte Saison 1979/80 vor. Ins Camp in der damaligen Tschechoslowakei begleitet wurde die Mannschaft neben Karl Klemen (ganz rechts) vom stellvertretenden Obmann Dr. Dieter Kalt sen. und Vereinsarzt Dr. Hartwig Pogatschnigg (von links).

 

Karl Klemen (1981)

1981. In den ersten elf Saisonen mit Karl Klemen als Zeugwart gewann der KAC nicht weniger als neun Meistertitel, im zwölften Jahr lief es jedoch überhaupt nicht nach Wunsch: Rot-Weiß musste gar in die Abstiegsrunde und beendete die Liga am drittletzten Platz, der Pokal wanderte zum ersten Mal in der Geschichte zum Lokalrivalen nach Villach.

 

Karl Klemen (1983)

1983. Äußerst knapp mussten sich die Rotjacken, bei denen Karl Klemen längst sein legendäres "Kammerl" an der Südostecke der Stadthalle bezogen hatte, im Titelkampf 1983 geschlagen geben. Am Ende fehlte im finalen Saisonspiel nur ein einziger Treffer zum Gewinn der Meisterschaft, über den sich stattdessen die VEU Feldkirch freuen konnte.

 

Karl Klemen (1986)

1986. Viel zu feiern hatte der KAC in der zweiten Hälfte der 1980er-Jahre, als vier Titel in Folge nach Klagenfurt geholt werden konnten. Zelebriert wurde aber auch der 40. Geburtstag von Karl Klemen, zu dem sich die Spieler Werner Kerth, Tony Collard, Hans Sulzer und Rudolf König als Gratulanten einstellten.

 

Karl Klemen (1991)

1991. Am vielleicht außergewöhnlichsten Titel der KAC-Geschichte - Meister, obwohl knapp zwei Drittel der Grunddurchgangsspiele verloren wurden - hatte der während der Saison verpflichtete Kraig Nienhuis großen Anteil. Der Stürmer und Hobbymusiker sang "Pretty Flamingo" und inspirierte wohl auch den "Heimwerker" Karl Klemen zur Kleidungsauswahl.

 

Karl Klemen (1999)

1999. Nach acht Spielzeiten ohne Championat wurde im Sommer 1999 der Grundstein für den ersehnten - damals 26. - Meistertitel gelegt. Zu diesem Zeitpunkt brachte es Karl Klemen bereits auf 30 volle Dienstjahre bei den Rotjacken, bei denen die Eishockeysektion im Jahr 1995 aus dem Stammverein KAC ausgegliedert worden war.

 

Karl Klemen (2003)

2003. Karl Klemen im Winter 2003 in seinem Revier, seinem legendären "Kammerl" im Kabinentrakt. Tausende Schlittschuhe wurden hier geschliffen, schier endlos viele Schläger repariert. Besonders geschätzt haben Generationen von KAC-Spielern den Raum jedoch auch immer aufgrund der positiven, freundlichen Atmosphäre  - "auf einen Kaffee zum Herrn Klemen gehen", wurde zum geflügelten Wort.

 

Karl Klemen (2007)

2007. Nachdem in zwei aufeinanderfolgenden Saisonen die Play-Offs in der EBEL verpasst wurden, rehabilitierte sich der EC-KAC im Sommer 2007. Das folgende Spieljahr war von einem deutlichen Aufwärtstrend gekennzeichnet, die Rotjacken, bei denen sich Karl Klemen seinem 40-jährigen Dienstjubiläum näherte, holten Platz zwei nach dem Grunddurchgang.

 

Karl Klemen (2013)

2013. Der 30. Österreichische Meistertitel für Rot-Weiß war der 19. und gleichzeitig letzte, den Karl Klemen als Zeugwart miterlebte. Waren beim Championat 1970, Klemens erstem, nur 20 Spiele (mit 17 Siegen) zu absolvieren, so bestritt der EC-KAC beim Titelgewinn 2013 ganze 69 Ligapartien (mit 43 Siegen).

 

Karl Klemen (2016)

2016. Beim 312. Kärntner Derby in der höchsten Spielklasse - dem 288., bei dem Karl Klemen als Zeugwart im Einsatz war - am 2. Februar 2016 wurde "Karlito" vor Spielbeginn und im Beisein seiner vier Enkelkinder von EC-KAC-Präsident Dietmar Krenn am Eis der Stadthalle geehrt. Just an diesem Tag feierte der legendäre "Equipment Manager" seinen 70. Geburtstag.