AHL: Aufwärtstrend soll anhalten

Beflügelt vom jüngsten Auswärtssieg in Salzburg möchte das Farmteam des EC-KAC am Samstagnachmittag auch vor eigenem Publikum anschreiben, Gegner ist der EC Kitzbühel.

Foto: KAC/Buchwalder

 

Die Eckdaten:

Im Rahmen der 32. Runde der Alps Hockey League tritt der EC-KAC II am Samstagnachmittag in der Stadthalle Klagenfurt gegen den EC Kitzbühel an, das Spiel beginnt bereits um 14.00 Uhr. EBEL-Abonnements gewähren wie üblich kostenlosen Zutritt zur Spielstätte, Einzelkarten zum Einheitspreis von sechs Euro sind im Online-Ticketshop des EC-KAC sowie am Spieltag ab 13.00 Uhr an der Kassa am Haupteingang erhältlich.

 

Die Ausgangssituation:

Nach den klaren Niederlagen gegen Jesenice (2:7) und in Ljubljana (2:8) zu Beginn des neuen Kalenderjahres lieferten die jungen Rotjacken zuletzt im „Back-to-Back“-Duell mit dem EC Salzburg II sehr erfreuliche Leistungen ab: Zwar musste die Mannschaft von Ryan Foster und Patric Wener das Heimspiel trotz zwischenzeitlicher 2:0-Führung mit 2:3 verloren geben, auswärts revanchierte man sich aber an den Jungbullen und siegte am vergangenen Samstag mit 3:2 nach Verlängerung. Diese positive Entwicklung soll nun auch vor heimsicher Kulisse ihre Fortsetzung finden.

Ganze 26 Punkte mehr als der EC-KAC II hat aktuell der EC Kitzbühel am Konto, dennoch dürften die Tiroler im Kampf um einen Play-Off-Platz im Angesicht von derzeit 16 Punkten Rückstand auf den Achtplatzierten bereits chancenlos sein. Zwar schafften die Adler in den vergangenen Wochen immer wieder Überraschungen wie einen Heimsieg gegen Tabellenführer Ritten oder jüngst einen Punktgewinn bei der VEU Feldkirch, insgesamt gingen jedoch neun der letzten elf Partien verloren, sodass die Aussichten auf ein Viertelfinalticket nur noch theoretischer Natur sein dürften.

 

Der Gegner:

Keine andere Mannschaft in der Alps Hockey League zeigte im bisherigen Saisonverlauf ein derartiges Janusgesicht wie der EC Kitzbühel: Die Tiroler sind das sechstbeste Heimteam im Bewerb, 29 ihrer 33 Zähler holten sie auf eigenem Eis. Auswärts wartet die Truppe von Tomáš Martinec allerdings weiterhin auf ihren allerersten Saisonsieg, sämtliche 15 in der Fremde ausgetragenen Partien gingen verloren, der KEC holte insgesamt nur vier Punkte (und damit beispielsweise zwei weniger als der EC-KAC II). 

Mit einem Durchschnittsalter von unter 23 Jahren bieten die Adler eine vergleichsweise junge Mannschaft auf, allerdings vertraut man auf die Fähigkeiten von gleich acht Imports und zwei Doppelstaatsbürgern. Aktueller Topscorer ist der Schwede Henrik Eriksson, der mit bereits 41 Punkten den immerhin zehnten Rang in der ligaweiten Wertung einnimmt. Von den österreichischen Cracks im Aufgebot konnten sich in der bisherigen Saison neben Dauerbrenner Henrik Hochfilzer insbesondere die B-Lizenz-Spieler des HC Innsbruck wie Fabian Nußbaumer, Mario Ebner und Lukas Bär in den Vordergrund spielen. 

Im Tor baut Kitzbühel auf den Finnen Jose Kangaskorte, dessen persönliche Statistiken aus der laufenden Saison sich im guten Mittelfeld der AHL einordnen. Drei Mal spielte der Schlussmann der Tiroler heuer bislang „zu null“, zuletzt am 1. November im ersten und bisher einzigen Duell mit dem EC-KAC II. Die Adler setzten sich damals auf heimischem Eis mit 2:0 durch, ließen dabei jedoch ganze neun Überzahlmöglichkeiten ungenutzt.

 

Die Personalien:

Beim EC-KAC II ergeben sich gegenüber dem Auswärtserfolg am vergangenen Wochenende in Salzburg kleine Veränderungen am Lineup: Als Backup für Jakob Holzer wird Fabian Horn (16) im Aufgebot stehen, Verteidiger Christoph Duller rückte wieder in die Formation der Kampfmannschaft auf. Dafür bestreitet gegen Kitzbühel Ramón Schnetzer, in den letzten Wochen und Monaten bekanntlich Stammkraft im EBEL-Team, sein erstes AHL-Spiel seit Ende September.