AHL-Heimspiel gegen Jesenice

Mit dem HDD Jesenice empfängt das Farmteam des EC-KAC am Mittwoch eines der Spitzenteams der Alps Hockey League in Klagenfurt.

Foto: HDD Jesenice/Vidmar

 

Die Eckdaten:

Am 18. Spieltag der Alps Hockey League empfängt der EC-KAC II am Mittwochabend (Spielbeginn: 19.30 Uhr) den HDD Jesenice in der Stadthalle Klagenfurt. Es ist dies das erste von insgesamt vier Saisonduellen mit den Slowenen. Abonnenten haben wie bei allen AHL-Heimpartien freien Eintritt, Einzeltickets sind zum Einheitspreis von sechs Euro sowohl im Online-Ticketshop des EC-KAC als auch an der Abendkassa erhältlich.

 

Die Ausgangssituation:

Hinter dem EC-KAC II liegt ein abwechslungsreiches Wochenende, in den beiden Auswärtsspielen in Vorarlberg zeigte die Mannschaft von Ryan Foster und Patric Wener sprichwörtlich zwei Gesichter. Nach einem starken Auftritt gegen den EC Bregenzerwald am Samstag, der im zweiten Punktgewinn der laufenden Saison mündete (3:4 nach Verlängerung), gerieten die jungen Rotjacken am Sonntag beim EHC Lustenau mit 1:9 unter die Räder. Dem HDD Jesenice stand das Farmteam des EC-KAC in der Pre-Season im August zwei Mal gegenüber: Während man auswärts mit 1:7 unterlag, setzte man sich zu Hause mit 4:3 durch.

Die Slowenen gehören auch im zweiten AHL-Jahr zu den Spitzenteams der Liga, aktuell sind sie die ersten Verfolger von Tabellenführer Ritten. Allerdings litt Jesenices Formkurve in den vergangenen Wochen ein wenig: Nachdem man in den ersten elf Runden stets gepunktet und 29 von 33 möglichen Zählern eingefahren hatte, wechselten sich an den jüngsten fünf Spieltagen Niederlagen und Siege ab. Zuletzt musste man sich am vergangenen Samstag bei den aufstrebenden Sterzing Broncos knapp mit 2:3 geschlagen geben.

 

Der Gegner:

Der HDD Jesenice ist der mittelbare Nachfolgeverein des ehemals in der EBEL vertretenen HK Jesenice, seit 2013 ist der Klub in der zweithöchsten Spielklasse - zunächst der Inter-National League, nun die Alps Hockey League - aktiv. Dort beendete man in der vergangenen Saison den Grunddurchgang auf dem vierten Platz, im Halbfinale scheiterte man an Asiago. Allerdings ist Jesenice aktueller slowenischer Meister, nach dem klaren Finalsieg über Olimpija Ljubljana wandere das nationale Championat im Vorjahr zum insgesamt elften Mal in die Stahlstadt.

Gegenüber der vergangenen Spielzeit hat der HDD Jesenice allerdings deutlich an Schlagkraft verloren, sodass der derzeitige zweite Tabellenplatz durchaus als Überraschung betrachtet werden kann. Die Krainer mussten im Sommer die Abgänge von gleich acht ihrer elf punktebesten Cracks verkraften, aufgefüllt wurde das Aufgebot im Wesentlichen von Spielern aus dem eigenen Unterbau. Das Durchschnittsalter des Kaders sank dadurch deutlich, es liegt heuer nur noch bei knapp über 22 Jahren. Neben den beiden Legionären, Torhüter Clarke Saunders aus Kanada und Stürmer Markus Piispanen aus Finnland, bilden die erfahrenen Andrej Tavželj (Abwehr) und Luka Bašič (Angriff) das Grundgerüst der Mannschaft, insbesondere in der Offensive verfügen die Slowenen über einige sehr begabte, junge Spieler wie Luka Kalan (24), Nik Pem (22) oder Žan Jezovšek (20).

 

Die Personalien:

Die aktuell im Kader der Kampfmannschaft stehenden Michael Kernberger und Philipp Kreuzer dürften für das Spiel gegen Jesenice mit großer Wahrscheinlichkeit nicht zur Verfügung stehen. Definitiv fehlen werden die Angreifer Philipp Cirtek und Luca Rodiga, die vom Vorarlberg-Roadtrip am Wochenende mit Blessuren zurückkehrten. Dafür ist Florian Kurath wieder gesund, er feiert gegen die Slowenen sein Comeback.