Farmteam in Feldkirch zu Gast

Im letzten Spiel vor Weihnachten tritt das Farmteam des EC-KAC am Freitagabend auswärts bei der VEU Feldkirch an, die aktuell die deutlich stärkste österreichische Mannschaft in der AHL ist.

Foto: KAC/Buchwalder

 

Die Eckdaten:

Nur zwei Tage nach der äußerst bitteren Heimniederlage gegen den EK Zeller Eisbären bestreitet der EC-KAC II am Freitagabend (Spielbeginn: 19.30 Uhr) sein 24. Spiel in der laufenden Saison der Alps Hockey League. Die jungen Rotjacken gastieren auswärts bei der traditionsreichen VEU Feldkirch.

 

Die Ausgangssituation:

Im Lager des EC-KAC II haderte man mit der äußerst unglücklichen 2:4-Heimniederlage am Mittwochabend gegen den EK Zeller Eisbären, der das zuvor von den jungen Rotjacken dominierte Duell mit drei Treffern in den finalen Minuten noch zu seinen Gunsten drehen konnte. Damit wartet das Farmteam weiterhin auf seinen ersten Heimsieg der Saison. Besser lief es für die Klagenfurter in der Fremde, wo sie heuer bislang vier ihrer fünf Zähler einfahren konnten und zuletzt beim HC Neumarkt mit 4:2 siegreich blieben.

Auch die VEU Feldkirch musste am Mittwoch eine Niederlage einstecken, auswärts gegen Tabellenführer Ritten gab es für die Vorarlberger beim 2:5 nichts zu holen. Davor konnte die Mannschaft von Head Coach Michael Lampert jedoch in 18 von 23 Runden punkten, sodass sie den EC-KAC II als deutlich bestplatzierte österreichische Mannschaft der Alps Hokey League empfängt. In der Heim-Tabelle nimmt die VEU aktuell nur Rang zehn ein, jedoch traten die Montfortstädter auch erst in zehn ihrer 24 absolvierten Partien vor eigenem Publikum an. In den jüngsten drei Heimspielen kassierte Feldkirch (gegen Ljubljana, Lustenau und Cortina) jeweils nur einen Gegentreffer.

 

Der Gegner:

Die VEU Feldkirch sammelte in der laufenden Saison bislang 46 Zähler, die aktuell zum vierten Platz in der AHL-Tabelle hinter Ritten, Asiago und Jesenice reichen. Damit haben sich die Vorarlberger schon einen durchaus beruhigenden Neun-Punkte-Polster auf Rang neun, der das Verpassen der Play-Offs bedeuten würde, erarbeitet. Das Team von Head Coach Michael Lampert präsentierte sich im bisherigen Saisonverlauf als recht ausgeglichene Mannschaft ohne große Schwachpunkte: Zwar befindet man sich in beiden Special Teams-Wertungen nur im unteren Mittelfeld des ligaweiten Vergleichs, insgesamt weißt Feldkirch in seinem Spiel aber ein hohes Minimallevel auf. Gegen hinter ihnen platzierte Teams fuhren die Montfortstädter starke 78,9 Prozent aller möglichen Punkte ein.

Der große Star der VEU ist Stürmer Dylan Stanley, der die teaminterne Scorerwertung überlegen anführt. Der Kanadier bestreitet bereits seine vierte Saison beim Klub, bislang sammelte er in 145 Ligaspielen überragende 229 Punkte. Die übrigen Import-Plätze im Kader wurden allesamt mit Kräften der Abteilung Defensive besetzt: Dem US-Amerikaner Steven Birnstill und dem Finnen Niklas Tikkinen in der Abwehr sowie Goalie Alex Caffi aus Italien. Dem Aufgebot gehören mit Verteidiger Lucas Loibnegger sowie den Angreifern Diethard Winzig und Marcel Witting auch drei Spieler an, die in der Vergangenheit (und vornehmlich im Nachwuchs) den EC-KAC repräsentierten.

Das erste Saisonduell mit dem EC-KAC II entschied Feldkirch Anfang November auf Klagenfurter Eis klar mit 5:0 für sich, allerdings wurde das Ergebnis dabei nach 40 guten Minuten des Farmteams erst im dritten Abschnitt, als die VEU drei Treffer erzielte, deutlich. Im Vorjahr gewannen die Vorarlberger beide Duelle mit den jungen Rotjacken klar (7:3 und 8:2), von den Schützen der fünf KAC-Treffer wird am Freitag keiner für das Farmteam auflaufen.

 

Die Personalien:

Bei den jungen Rotjacken dürfte sich gegenüber dem Heimspiel gegen Zell am See am Mittwoch nur eine wesentliche Änderung im Aufgebot ergeben: Philipp Kreuzer wurde aufgrund der Verletzung von Jon Rheault wieder in den Kader der Kampfmannschaft hochgezogen. Sein Ersatz könnte Christian Jennes vom EC VSV sein, für den die Klagenfurter kürzlich eine B-Lizenz lösten. Der Stürmer war zuletzt für längere Zeit verletzt und stößt zum Conditioning zum Farmteam. Ob er die Reise nach Feldkirch antreten wird, entscheidet sich nach dem Abschlusstraining am Donnerstag.