Lauf soll auch gegen Fehérvár anhalten

Zum dritten Mal innerhalb von fünf Tagen tritt der EC-KAC zu Hause an: Am Dienstagabend (19.15 Uhr) empfangen die Rotjacken Fehérvár AV19 in der Stadthalle.

Foto: Fehérvár AV19/Soos

 

Die Eckdaten:

Der 15. Spieltag in der Erste Bank Eishockey Liga bringt für den EC-KAC ein weiteres Heimspiel: Die Rotjacken treten am Dienstagabend (Spielbeginn: 19.15 Uhr) gegen Fehérvár AV19 an. Eintrittskarten für diese Begegnung sind an den bekannten Vorverkaufsstellen, durchgehend online sowie am Spieltag ab 17.45 Uhr an der Abendkassa erhältlich. Für Studierende gibt es im Rahmen der Student Night ein spezielles Ticketing-Angebot (Stehplatz plus großes Getränk um zwölf Euro). Live von dieser Begegnung berichten der Ticker auf kac.at sowie das Kärntner Eishockeymagazin von Radio Kärnten.

 

Die Ausgangssituation:

Der EC-KAC feierte zuletzt drei Siege in Serie (3:2 n.P. in Dornbirn, 7:2 gegen Wien, 2:1 gegen Znojmo) und punktete in jeder seiner jüngsten fünf Partien. Damit halten die Rotjacken aktuell bei 24 Zählern und damit - trotz der zahlreichen Auswärtsspiele zu Saisonbeginn - sechs Punkten mehr als zum gleichen Zeitpunkt im Vorjahr. Im ersten Duell mit Fehérvár AV19 in der laufenden Spielzeit zogen die Klagenfurter am 21. September allerdings den Kürzeren, sie unterlagen in Ungarn nach Penaltyschießen mit 2:3.

Die Roten Teufel aus Ungarn sind neben dem EC-KAC das einzige Team in der Liga, das bislang einen Sieg gegen Tabellenführer Wien einfahren konnte: Am Sonntag bezwang Székesfehérvár die Vienna Capitals zu Hause mit 4:3. Damit beendeten die Ungarn ihre Serie von fünf Niederlagen am Stück. In der Fremde tat sich die Truppe von Head Coach Hannu Järvenpää heuer bisher recht schwer, in sechs Partien gelang lediglich ein Sieg (in Dornbirn). Die Verluste fielen - sieht man von einem 0:9-Debakel in Salzburg ab - jedoch stets knapp aus (je zwei Mal 2:4 und 3:4).

 

Die Zahlen zum Spiel:

2 – Die Rotjacken verbesserten am vergangenen Wochenende die Bilanzen ihrer Special Teams weiter: Gegen Wien und Znojmo gelangen (bei sieben Möglichkeiten über 11:34 Minuten) zwei Powerplaytreffer, bei numerischer Unterlegenheit (sieben Situationen, 9:58 Minuten) behielt man eine gänzlich weiße Weste.

9 – Adam Comrie beendete jedes der letzten fünf Spiele mit einer positiven Plus/Minus-Bilanz und brachte es in diesem Zeitraum auf ein Rating von +8. Insgesamt hält der Verteidiger aktuell bei +9, was dem besten Wert aller Kaderspieler entspricht. 

15 – Mit insgesamt 15 Scorerpunkten (4 Tore, 11 Assists) ist Nick Petersen derzeit der teamintern punktebeste Spieler bei den Rotjacken. Obwohl der Kanadier erst 13 Ligaspiele bestritten hat, punktete er bereits gegen jedes EBEL-Team außer gegen Zagreb (noch kein Spiel) und den dienstägigen Gegner Székesfehérvár.

75 – Die Rotjacken haben drei ihrer bislang vier Heimspiele gewonnen, kommen aktuell also vor eigenem Publikum auf eine Winning Percentage von 75,0 Prozent (bei freilich noch niedriger Fallzahl). Dieser Wert lag seit der Liga-Neugründung im Jahr 2000 nur in vier Saisonen höher, in jeder davon (2000/01, 2003/04, 2008/09 und 2012/13) wurde der EC-KAC am Ende Meister.

80 – Stefan Geier erzielte mit dem Game Winning Goal im Heimspiel gegen Znojmo seinen 80. Treffer in Österreichs höchster Spielklasse im Trikot des EC-KAC. Damit zog er in der Wertung seit dem Jahr 2000 mit Johan Strömwall gleich und liegt nun auf Rang elf dieses Rankings. Mit seinen beiden nächsten Toren schließt er zu Christoph Brandner auf, der nach der Liganeugründung 82 Mal anschreiben konnte.

 

Der Gegner:

Fehérvár AV19 startete sehr gut in seine zwölfte Spielzeit in der Erste Bank Eishockey Liga, von den ersten fünf Partien wurden vier gewonnen. Ausgehend von der deutlichen Auswärtsniederlage in Salzburg am 30. September schlitterten die Ungarn jedoch in eine weniger positive Phase, von ihren jüngsten neun Begegnungen konnten sie nur zwei - jeweils zu Hause gegen den aktuellen Leader Wien und das derzeitige Schlusslicht Znojmo - gewinnen. 

Aktueller Topscorer der Roten Teufel ist Neuzugang Tero Koskiranta, dessen zwölf Torvorlagen, zwei davon im ersten Saisonduell mit dem EC-KAC, ligaweit von nur vier Spielern übertroffen werden. Als treffsicherster Kaderspieler präsentierte sich bisher Stürmer János Hári, der gegen die Rotjacken auch den entscheidenden Versuch im Penaltyschießen verwerten konnte. Insgesamt zeichnet das Team von Head Coach Hannu Järvenpää aber eher mannschaftliche Geschlossenheit aus: Mit dem Game Winning Goal gegen Wien am Sonntag avancierte Eric Meland zum bereits 18. Spieler im Aufgebot, dem heuer zumindest ein Treffer gelang. Noch nicht die gewünschte Stabilität weist hingegen Székesfehérvárs Defensive auf: Kein Team in der EBEL kassierte bislang mehr Gegentore als die Ungarn, mit insgesamt 58 Verlusttreffern aus dem Spiel heraus musste man mehr als doppelt so viele hinnehmen wie der EC-KAC (23).

Begegnungen mit den Rotjacken auf Klagenfurter Eis waren für Fehérvár AV19 in der Vergangenheit nur selten eine erfreuliche Angelegenheit: Bei 28 Auftritten in der Stadthalle gelangen nur fünf Siege, prozentuell betrachtet gewann der EC-KAC vor heimischer Kulisse gegen kein aktuelles EBEL-Team häufiger als gegen die Ungarn (Siegesquote: 82,1 Prozent).

 

Die Personalien:

Der EC-KAC muss auch gegen Fehérvár AV19 ohne Christoph Duller, Andrew Kozek, Marco Richter und Manuel Geier auskommen. Verteidiger Michael Kernberger läuft am Dienstag im zeitgleich mit der Kampfmannschaft spielenden Farmteam auf, ansonsten ergeben sich gegenüber der sonntägigen Partie gegen Znojmo keine Änderungen im Lineup. Auf der Torhüterposition kommt gegen die Ungarn David Madlener zu seinem vierten Saisoneinsatz, seinem ersten vor eigenem Publikum.

 

Der Kommentar:

„Wir haben aktuell einen guten Lauf und punkten konstant, auch in Spielen, in denen wir nicht an unser Leistungsmaximum herankommen, wie jenem am Sonntag gegen Znojmo. Gegen Fehérvár möchten wir uns spielerisch wieder steigern, um die nächsten Zähler vor unseren Fans einfahren zu können. Die Ungarn sind ein sehr effizientes Team, das aus wenigen Chancen zu seinen Toren kommt, insofern müssen wir hinten auf der Hut sein und vorne unsere Möglichkeiten wieder besser in Treffer verwandeln.“ (Steven Strong, Verteidiger EC-KAC)