Nächstes Auswärtsspiel für AHL-Team

Der EC-KAC II bestreitet am Samstagabend sein zweites Saisonspiel in der Alps Hockey League, Gegner ist - erneut auswärts - der EK Zeller Eisbären.

Foto: EK Zeller Eisbären

 

Die Eckdaten:

Am zweiten Spieltag der Alps Hockey League müssen sich die jungen Rotjacken am Samstagabend (Spielbeginn: 19.30 Uhr) erneut in der Fremde beweisen: Sie treten beim EK Zeller Eisbären an, der unter der Woche im Gegensatz zum EC-KAC II mit einem Sieg in die neue Saison startete.

 

Die Ausgangssituation:

Während sich das Farmteam des EC-KAC im Auftaktspiel bei der SG Cortina am Mittwoch trotz einer über weite Strecke der Partie ansprechenden Leistung mit 2:5 geschlagen geben musste, konnte der EK Zeller Eisbären in seinem ersten Saisonspiel drei Punkte einfahren: In Lustenau ging man trotz zweimaligem Rückstand als 3:2-Sieger vom Eis. In der vergangenen Spielzeit trafen die jungen Rotjacken und die Pinzgauer vier Mal aufeinander, in drei dieser Partien setzten sich die Eisbären durch. Vom 4:12-Debakel in Klagenfurt Ende November abgesehen, waren die direkten Begegnungen recht knappe Partien, wie auch die Endergebnisse (2:1,1:2 und 1:3 aus rot-weißer Perspektive) bezeugten.

 

Der Gegner:

Die Eisbären aus Zell am See beendeten den Grunddurchgang der vergangenen Spielzeit mit 38 Punkten aus 30 Partien auf Rang acht und mussten somit, genau wie der EC-KAC II, durch die Qualifikationsrunde, um noch ein Play-Off-Ticket zu lösen. Fünf Siege, einer davon nach Verlängerung, waren am Ende nicht genug für den Sprung ins Viertelfinale, erstmals seit 1997 verpassten die Pinzgauer in ihrer jeweiligen Liga die Post Season. 

In der Vorbereitungsphase auf die heurige Saison absolvierte der EKZ fünf Spiele, aus denen drei Siege resultierten. Neben einer 2:3-Niederlage nach Penaltyschießen gegen den Ligakonkurrenten HC Neumarkt/Egna schlitterten die Eisbären im Duell mit ESV Kaufbeuren (DEL2) in ein 2:11 Debakel. Die Pinzgauer verstärkten sich im Sommer mit den beiden Finnen Jussi Tapio und Tommi Laine, außerdem konnte man ein bekanntes Gesicht wieder an Bord holen: Petr Vala kehrte nach einer Saison in Lustenau, wo er mit 45 Punkten zum Topscorer der Löwen avancierte, nach Zell am See zurück. Der Tscheche absolvierte zwischen 2011 und 2016 bereits 165 Spiele für die Eisbären und brachte es dabei auf beachtliche 271 Punkte. Vierter Import im Team ist (in seiner zweiten Saison beim Klub) der Schwede Fredrik Widén. Auch am Österreicher-Sektor verstärkte sich Zell am See gut: Die langjährigen EBEL-Cracks Patrick Machreich (Torhüter) und Martin Oraze (Verteidiger) werden der Defensive der Pinzgauer mehr Halt geben.

 

Die Personalien:

Auch wenn die finale Entscheidung über das Lineup für das Auswärtsspiel bei den Eisbären erst nach der Partie der Kampfmannschaft am Freitagabend fällt, ist beim EC-KAC II mit einem ähnlichen Aufgebot wie zuletzt in Cortina d’Ampezzo zu rechnen. Der zuletzt verletzte Wolfgang Puff könnte ins Team zurückkehren, im Gegenzug droht der Ausfall von Žiga Svete (private Gründe). Definitiv fehlen wird den jungen Rotjacken Stammtorhüter Thomas Dechel, der längerfristig außer Gefecht sein wird.