Schlagerspiel gegen Wien

Im letzten Heimspiel der ersten Phase des Grunddurchgangs empfängt der EC-KAC am Mittwochabend EBEL-Leader Wien.

Schlagerspiel gegen Wien

 

Die Eckdaten:

In Runde 42 der Erste Bank Eishockey Liga steht für den EC-KAC das Heimspiel gegen den aktuellen Tabellenführer, die Vienna Capitals, am Programm. Eintrittskarten für dieses Schlagerspiel sind durchgehend im Online-Ticketshop des EC-KAC sowie am Spieltag ab 18.00 Uhr an der Abendkassa erhältlich. Die Begegnung beginnt um 19.30 Uhr, bereits ab 19.15 Uhr überträgt Sky Sport Austria live aus der Stadthalle. Wie üblich sendet auch Radio Kärnten direkt aus der Arena, über die Zwischenstände informiert zudem der Live-Ticker auf kac.at.

 

Die Ausgangssituation:

Rot-Weiß beendete seine vier Runden anhaltende Niederlagenserie am vergangenen Sonntag mit einem starken 5:4-Auswärtssieg beim EHC Linz, der trotz eines 0:3-Rückstands nach dem ersten Drittel gelang. Damit vergrößerte der unverändert auf Platz sechs rangierende EC-KAC den Vorsprung auf den Siebten Villach auf sieben Zähler. Den Rotjacken fehlen damit aus den verbleibenden drei Spieltagen noch drei Punkte, um erstmals seit 2013 wieder den Sprung in die Platzierungsrunde zu schaffen.
Die Vienna Capitals kamen in jeder ihrer jüngsten 13 Partien zu Punkten. Als Verlierer - jeweils nach Verlängerung - mussten sie das Eis in diesem Zeitraum nur in zwei Spielen verlassen: Am 11. Dezember vor heimischer Kulisse gegen den EC-KAC und vergangenen Freitag auswärts beim EC VSV. Bereits realisiert hat Wien, das von der Pole Position aus in die Zwischenrunde gehen wird, zwei EBEL-Rekorde: Noch nie in der Ligageschichte ging ein Team mit mehr Punkten (aktuell 94) oder mehr Siegen (derzeit 32) aus der ersten Phase des Grunddurchgangs hervor.

 

Die Zahlen zum Spiel:

1 – Seit der EC-KAC am 5. April 2013 mit einem 5:3-Erfolg über Wien den 30. Meistertitel der Klubgeschichte erringen konnte, gelang den Rotjacken bei sieben Capitals-Gastspielen in Klagenfurt nur mehr ein einziger Sieg: Am 23. Oktober 2015 sicherten späte Tore von Jamie Lundmark (54.) und Mark Popovic (59.) einen 2:0-Heimerfolg.  

8 – Die Vienna Capitals dominierten zwar die bisherige EBEL-Saison, kamen dabei in den Special Teams (jeweils Rang acht im Ligavergleich) jedoch nicht über Mittelmaß hinaus. Allerdings war Wien in Duellen gegen Klagenfurt sowohl im Powerplay (20,0 statt 16,9 Prozent) als auch im Penalty Killing (87,5 statt 81,0 Prozent) deutlich erfolgreicher als in Spielen gegen die übrigen Gegner.

16 – 18 Partien bestritt der EC-KAC in dieser Saison bisher gegen Teams aus der oberen Tabellenhälfte. Die rot-weißen Topscorer in diesen Begegnungen: Jamie Lundmark (16 Punkte), Manuel Ganahl (13), Thomas Koch (12) und Žiga Pance (9).  

51 – Wiens EBEL-Rekord von aktuell 94 Zählern kam vor allem dank famoser Leistungen in fremden Hallen zustande: Die Capitals holten auswärts (51) mehr Punkte als zu Hause (43). Diese 51 in Road Games gewonnenen Zähler entsprechen ebenfalls einem Höchstwert in der EBEL-Historie.

102 – In der EBEL-Geschichte standen sich der EC-KAC und die Vienna Capitals bisher exakt 102 Mal gegenüber, 56 dieser Duelle gingen an Klagenfurt, 46 an Wien. Die besten rot-weißen Goalgetter in Partien gegen den Hauptstadtklub: Anthony Iob (17 Treffer), Gregor Hager (14) und Chad Hinz (12).

 

Der Gegner:

Mit 32 Siegen aus den bisherigen 41 Saisonspielen haben die Vienna Capitals bereits vorzeitig Platz eins nach der ersten Grunddurchgangsphase fixiert. In den fünf Jahren, in denen der aktuelle EBEL-Modus angewandt wird, gehen die Wiener damit zum bereits dritten Mal als Nummer eins in die Platzierungsrunde. Begründet liegt dieser Erfolg in einer sich über die gesamte bisherige Spielzeit erstreckenden, sehr konstanten Leistung: Die Mannschaft von Serge Aubin blieb nur ein einziges Mal in diesem Jahr - Mitte Oktober gegen den EC VSV und Fehérvár AV19 - in zwei aufeinanderfolgenden Partien ohne Punktgewinn.
Den Klub aus dem 22. Wiener Gemeindebezirk zeichnet in der heurigen Saison sein starkes Kollektiv aus, in dem kaum Schwachstellen auszumachen sind. Schlüsselakteure wie Goalie J.-P. Lamoureux (bei dem nach 31 Starts erst drei Niederlagen in regulärer Spielzeit zu Buche stehen), Verteidiger Jamie Fraser (mit +26 die beste Plus/Minus-Bilanz aller Abwehrspieler in der Liga) sowie Spielmacher Riley Holzapfel und Kapitän Jonathan Ferland bilden das Rückgrat einer spielstarken, insbesondere defensiv sehr stabilen Mannschaft.
Dies stellten die Capitals auch bei ihren jüngsten Auftritten in Klagenfurt unter Beweis: In den letzten sechs Partien in der Stadthalle ließ Wien nur acht KAC-Treffer zu. Vier Tore gelangen den Rotjacken allerdings in der zeitnahsten Begegnung der beiden Klubs im Dezember in der Bundeshauptstadt, als Jamie Lundmark den EC-KAC vor hunderten rot-weißen Anhängern zu einem Auswärtssieg nach Verlängerung schoss.

 

Die Personalien:

Nach seiner Sperre kehrt Thomas Koch gegen den Tabellenführer wieder in das Lineup der Rotjacken zurück. Weiterhin fehlen wird hingegen der erkrankte Christoph Duller, sodass davon auszugehen ist, dass Ramón Schnetzer auch gegen Wien im Aufgebot stehen wird.

 

Der Kommentar:

"Unser Comeback-Sieg in Linz war toll, wir haben einem sehr starken Gegner unser Spiel aufgezwungen und waren damit letztlich auch erfolgreich. Die Capitals haben die bisherige Saison dominiert und sind vermutlich noch eine Nuance besser und kompakter als die Black Wings, also müssen wir fokussiert und kompromisslos agieren und unser bestes Hockey aufs Eis bringen, um auch in dieser Partie erfolgreich zu sein." (Kevin Kapstad, Verteidiger EC-KAC)