Traditionsklub Feldkirch in Klagenfurt zu Gast

Im letzten Spiel vor dem International Break empfängt das Farmteam des EC-KAC am Samstagnachmittag die VEU Feldkirch in der Stadthalle.

Foto: KAC/Buchwalder

 

Die Eckdaten:

In der 15. Runde der Alps Hockey League bestreitet der EC-KAC II am Samstagnachmittag (Spielbeginn: 16.00 Uhr) sein letztes Ligaspiel für zwei Wochen. In der Stadthalle zu Gast sein wird dabei die traditionsreiche VEU Feldkirch, Österreichs neunfacher Eishockeymeister. Abo-Besitzer haben zu dieser AHL-Heimpartie wie üblich kostenlosen Eintritt, Tagestickets zum Einheitspreis von sechs Euro sind am Spieltag ab 15.00 Uhr an der Kassa am Haupteingang sowie durchgehend im Online-Ticketshop des EC-KAC erhältlich.

 

Die Ausgangssituation:

Der EC-KAC II ist weiterhin das abgeschlagene Schlusslicht in der Tabelle der Alps Hockey League, zuletzt zeigte die Formkurve der Klagenfurter aber auch mit einem sehr jungen Lineup nach oben: Dem HC Neumarkt/Egna unterlag man beim ersten Punktgewinn der laufenden Saison zu Hause mit 3:4 nach Verlängerung, beim Kitzbüheler EC zog man am Mittwochabend knapp mit 0:2 den Kürzeren.

Die VEU Feldkirch punktete in sechs ihrer letzten acht Partien, insbesondere auswärts hinterließen die Montfortstädter jüngst meist einen guten Eindruck: In Jesenice wurde man erst im Shootout bezwungen, in Ljubljana siegte man ebenso wie im Derby in Lustenau. Der aktuelle zehnte Tabellenrang der VEU täuscht ein wenig, haben die Vorarlberger doch erst zwölf Begegnungen ausgetragen. Ihr Punkteschnitt pro Spiel ist der höchste aller österreichischen AHL-Teams und insgesamt der fünftbeste der Liga.

 

Der Gegner:

Der neunfache österreichische Meister (bzw. sein Vorgängerklub) ist seit 2004 durchgehend in der zweihöchsten Spielklasse des Landes aktiv, zwei Mal (2007 und 2011) gelang dort der Titelgewinn. Weniger prickelnd gestaltete sich allerdings die Premierensaison der VEU Feldkirch in der Alps Hockey League: Lag man bis zum Jahreswechsel noch völlig im Plan (16 Siege in 25 Spielen), so brachen die Vorarlberger in der zweiten Hälfte der Spielzeit förmlich ein (nur noch 5 Siege in 18 Partien). Erst am letzten Spieltag schaffte die VEU den Sprung in die Master Round und damit die Play-Off-Qualifikation, in der KO-Phase der Meisterschaft war dann aber bereits in Runde eins gegen den späteren Vizemeister Asiago Endstation.

Gegenüber dem Vorjahr sind die Montfortstädter an vielen Schlüsselpositionen unverändert besetzt, die größten personellen Umwälzungen betreffen die Defensive, die nominell deutlich stabilisiert werden konnte. An Stelle von Victor Lindgren holte die VEU den Finnen Niklas Tikkinen, zudem nahm man den aus der EBEL kommenden Kristof Reinthaler sowie den Zweitliga-Haudegen Stefan Wiedmaier unter Vertrag. Im Angriff fällt insbesondere der Abgang von Dustin Parks ins Gewicht, ihn soll der ehemalige Klagenfurter Marcel Witting vergessen machen. Auf der Goalieposition setzt Feldkirch erstmals seit 2009/10 wieder auf einen Import: Italiens Nationaltorhüter Alex Caffi, der am Ende der vergangenen Saison nach Vorarlberg wechselte, erhielt im Frühjahr eine Vertragsverlängerung.

In der letzten Saison traf die VEU Feldkirch nur zwei Mal auf das Farmteam des EC-KAC und setzte sich dabei jeweils sehr deutlich durch (7:3 auswärts, 8:2 zu Hause, Anm.). In diesen beiden Begegnungen bereiteten den jungen Rotjacken insbesondere der starke kanadische Import Dylan Stanley (4 Tore, 4 Assists) und Kevin Puschnik (4 Tore, 3 Assists) Kopfzerbrechen.

 

Die Personalien:

Die Personaldecke des rot-weißen Farmteams wurde zuletzt aufgrund zahlreicher Call-Ups in die Kampfmannschaft immer dünner. Auch am letzten Wochenende vor dem International Break ist diesbezüglich keine Entspannung zu erwarten. Mit Simon Hammerle und Moritz Greier kommen gegen Feldkirch immerhin zwei zuletzt angeschlagene Cracks zurück ins Lineup. Fehlen werden hingegen die verletzten Thomas Dechel, Tommaso Topatigh und Niki Kraus.