Viertelfinale, Teil drei

Mit einem 0:2-Serienrückstand im Gepäck reist der EC-KAC am Dienstag nach Salzburg, wo er erstmals in diesem Viertelfinale siegen will.

Viertelfinale, Teil drei

 

Die Eckdaten:

Für das dritte Duell wandert die Play-Off-Serie zwischen dem EC-KAC und dem EC Salzburg wieder zurück in die Mozartstadt. Das Spiel im Volkgarten beginnt am Dienstagabend um 19.40 Uhr. Ab 20.03 Uhr sendet Radio Kärnten direkt aus der Halle, die komplette Begegnung überträgt ServusTV mit Sendungsbeginn um 19.15 Uhr live. Über die Zwischenstände informiert der EC-KAC auf Twitter.

 

Die Ausgangssituation:

Der Meister und Grunddurchgangssieger aus Salzburg führt in der Viertelfinalserie mit 2:0, sprach nach dem zweiten Spiel in Klagenfurt am Sonntagabend aber selbst von einem glücklichen Sieg. Die Rotjacken scheinen nach elf Niederlagen gegen die Bullen am Stück langsam aber sicher einen Weg zu finden, mit dem temporeichen und vor allem variablen Spiel Salzburgs umgehen zu können. Das Ziel des Rekordmeisters kann es vor dieser Partie daher nur sein, an die jüngsten Leistungen anzuknüpfen und in der Folge ein Resultat zu erzwingen, das sie wieder in die Serie zurückbringt.
Der EC Salzburg hält aktuell bei saisonübergreifend 18 Play-Off-Spielen am Stück ohne Niederlage in regulärer Spielzeit und marschiert fokussiert auf die Titelverteidigung zu. Goalie Luka Gračnar hielt in der bisherigen Viertelfinalserie 79 der 82 KAC-Torschüsse (96,3 Prozent), überhaupt hat der Slowene in seiner EBEL-Karriere nur eines von 13 Spielen gegen Rot-Weiß verloren.

 

Die Zahlen zum Spiel:

1 – Gegen Salzburgs starkes Powerplay verteidigte sich der EC-KAC zuletzt sehr geschickt: Den Bullen gelang im Viertelfinale in 15:01 Überzahl-Minuten nur ein Treffer.

4 – Kontantin Komarek traf in jedem der letzten vier Spiele gegen den EC-KAC. Nach jeweils einem Treffer in den drei vorangegangenen Duellen schnürte er am Sonntag beim zweiten Viertelfinalspiel gar einen Doppelpack, Zaubertor zum zwischenzeitlichen 2:0 aus Bullen-Sicht inklusive.

30 – Mit seinem Treffer zum zwischenzeitlichen Ausgleich in Spiel zwei am Sonntag beendete Jonas Nordqvist seinen langen Cold Streak. Für den Mittelstürmer sein erstes Tor seit dem 1. November oder 30 EBEL-Einsätzen.

37,1 – Der EC-KAC setzte Salzburg in den ersten beiden Begegnungen der Serie unter Druck wie kaum ein anderer Gegner. Die Bullen, die in 54 Grunddurchgangspartien pro Spiel nur 29,1 Schüsse zuließen, sahen sich mit 41,0 Versuchen der Rotjacken konfrontiert, ein Plus von 37,1 Prozent.

 

Der Gegner:

Obwohl das Spiel des EC Salzburg noch nicht gänzlich reibungslos funktioniert, führen die Bullen in der Viertelfinalserie mit 2:0 und haben damit schon den halben Weg ins Halbfinale hinter sich gebracht. Insgesamt gewann die Mannschaft von Dan Ratushny heuer bereits 38 Begegnungen, in zehn der letzten elf Saisonen gab es 35 Siege oder mehr, was die konstante Klasse des Teams dokumentiert.
Die drei punktebesten Spieler im Kader, John Hughes, Ryan Duncan und Brett Sterling, brachten es im laufenden Spieljahr gemeinsam bereits auf 175 Zähler. Am Sonntag gelang es den Rotjacken jedoch, diese gefährliche erste Linie zu neutralisieren, sodass das Trio gänzlich leer ausging. Salzburg ist aber auch aus der Abwehr heraus offensiv gefährlich, wie etwa das Siegestor durch Matthias Trattnig in Spiel zwei belegte. Verteidiger Brian Fahey ist mit acht Scorerpunkten sogar die mannschaftsinterne Nummer zwei in Saisonduellen mit dem EC-KAC.

 

Die Personalien:

Trotz seiner Intensität hat das zweite Spiel der Viertelfinalserie zumindest keine Verlängerung der Liste der Ausfälle mit sich gebracht. Neben Head Coach Alexander Mellitzer sind für das Auswärtsspiel auch Thomas Koch, Thomas Pöck und Luke Walker fraglich. Sie alle sind erkrankt, über einen möglichen Einsatz wird erst am Spieltag entschieden.

 

Der Kommentar:

"Man kann klar festhalten, dass sich unser Team bisher mit Fortdauer der Serie kontinuierlich gesteigert hat. Diesen Weg müssen wir fortsetzen, dann werden wir auch bald erfolgreich sein. Die Jungs arbeiten sehr hart und setzen unseren Gameplan meist exakt um. Wir müssen in Salzburg die gleiche Einstellung an den Tag legen wie im Heimspiel, allerdings in den ersten Minuten konzentrierter agieren." (Kirk Furey, Assistant Coach EC-KAC)