Zum Abschluss gegen Fehérvár

Mit dem Heimspiel gegen Fehérvár AV19 beschließt der EC-KAC am Sonntagabend seine insgesamt sehr erfolgreiche Regular Season 2018/19.

Foto: QSpictures

 

Die Eckdaten:

Am 54. Spieltag der Erste Bank Eishockey Liga, dem letzten des Grunddurchgangs der heurigen Saison, empfängt der EC-KAC am Sonntagabend (Spielbeginn: 17.30 Uhr) Fehérvár AV19 in der Stadthalle Klagenfurt. Eintrittskarten für diese Begegnung sind noch in sämtlichen Kategorien erhältlich, bezogen werden können diese am einfachsten über den Online-Ticketshop des EC-KAC oder alternativ am Spieltag ab 16.00 Uhr an der Abendkassa. ServusTV überträgt die Partie als Online-Videostream auf servushockeynight.com, daher entfällt der Live-Ticker auf kac.at. Das Post Game-Programm, im Zuge dessen die Play-Off-Viertelfinalpaarungen fixiert werden, wird für alle Hallenbesucher auch am Videowürfel der Stadthalle ausgestrahlt. Neben ServusTV berichtet wie üblich auch Radio Kärnten direkt vom Spiel.

 

Die Ausgangssituation:

Der EC-KAC konnte am Freitagabend einen überzeugenden 6:0-Auswärtserfolg bei Vizemeister Salzburg feiern, wodurch der dritte Rang am Ende der Regular Season einzementiert ist. Tabellarisch hat das finale Heimspiel der Pick Round für die Klagenfurter keinerlei Bedeutung mehr, sie starten am kommenden Mittwoch mit einem Heimspiel in die Play-Offs und dürfen sich am Sonntagabend ihren Viertelfinalgegner selbst aussuchen, nachdem die vor den Rotjacken platzierten Vienna Capitals und Graz 99ers ihre Wahl getroffen haben. Dennoch geht der Rekordmeister hoch motiviert in die Partie, musste er sich Fehérvár AV19 doch in beiden bisherigen Heimpartien in diesem Spieljahr geschlagen geben (1:2 n.V., 1:3).

Fehérvár AV19 eröffnete die Pick Round mit vier Niederlagen am Stück, ein Auswärtserfolg in Salzburg sowie die jüngsten Heimsiege gegen den HCB Südtirol und die Graz 99ers ließen die Ungarn in der Tabelle jedoch am Titelverteidiger vorbeiziehen. Die Roten Teufel haben sogar noch die Möglichkeit, den EC Salzburg zu überholen und sich somit am letzten Abdruck noch das Heimrecht im Viertelfinale zu sichern: Dazu müsste das Team von Head Coach Hannu Järvenpää am Sonntag in Klagenfurt zwei Punkte mehr holen als die Bullen bei ihrem gleichzeitigen Auswärtsspiel in Wien.

 

Die Zahlen zum Spiel:

0 – David Madlener holte sich im Auswärtsspiel in Salzburg am Freitag sein bereits drittes Shutout der laufenden Saison. Seit seinem Wechsel zu den Rotjacken im Sommer 2016 blieb der gebürtige Vorarlberger damit bei 72 EBEL-Starts elf Mal ohne Gegentreffer.

7 – Von allen Kaderspielern des EC-KAC wies in der bisherigen Pick Round mit +7 Verteidiger Clemens Unterweger die beste Plus/Minus-Bilanz auf. Marco Richter und Adam Comrie kamen auf ein Rating von +6. 

68,1 – In den bisher fünf Saisonduellen mit Fehérvár AV19 dominierte der EC-KAC in der neutralen Zone: Die Rotjacken kamen (nach 476 Breakouts) insgesamt 324 Mal kontrolliert in das Angriffsdrittel, durchbrachen den mittleren Spielabschnitt also in 68,1 Prozent der Fälle. Den Ungarn gelangen nach 495 Breakouts nur 268 Zone Entries (54,1 Prozent).

73,6 – Nick Petersen hat bislang in 39 seiner 53 EBEL-Partien gepunktet, also bei 73,6 Prozent seiner Einsätze. Seit zwölf Jahren hat in der Regular Season kein KAC-Stürmer regelmäßiger angeschrieben als der Kanadier (zuletzt: Ralph Intranuovo 2006/07 mit 79,2 Prozent).

97 – Eine Runde vor dem Abschluss des Grunddurchgangs halten die Rotjacken bei insgesamt bereits 97 gesammelten Punkten. In keiner der letzten sieben Saisonen standen die Klagenfurter nach der Regular Season mit mehr als 90 Zählern da. 

150 – Beim 6:0-Sieg in Salzburg bestritten sowohl Johannes Bischofberger als auch Marco Richter ihr 150. Ligaspiel für den EC-KAC. Beide Stürmer verbuchten in dieser Begegnung je einen Scorerpunkt und halten im rot-weißen Trikot damit bei 86 bzw. 34 Zählern.

 

Der Gegner:

Das zwölfte Jahr von Fehérvár AV19 in der Erste Bank Eishockey Liga ist eines der bislang erfolgreichsten: Die Ungarn haben 52,8 Prozent ihrer Begegnungen gewonnen, was historisch der zweithöchsten Erfolgsquote (nach 55,0 Prozent in der Saison 2014/15) entspricht. Heuer erlebt Székesfehérvár zum insgesamt fünften Mal Play-Off-Eishockey, trotz ihrer Außenseiterrolle werden die Roten Teufel alles dafür tun, erstmals die erste Runde der KO-Phase der Meisterschaft zu überstehen.

Überragender Spieler im Team von Head Coach Hannu Järvenpää ist Mittelstürmer János Hári, dessen derzeit 66 Scorerpunkte (21 Tore, 45 Assists) ligaweit nur von Peter Schneider (68) und Andrew Clark (67) knapp überboten werden. Mit den Routiniers Tero Koskiranta und Andrew Sarauer knackten zwei weitere Fehérvár-Stürmer die 40-Punkte-Marke, Csanád Erdély und der seit Wochen verletzte Anže Kuralt sammelten mehr als 30 Zähler. In der Abwehr setzen die Ungarn mit fünf Legionären vornehmlich auf importierte Qualität, Verteidiger Eric Meland wurde jedoch während der Saison zum Stürmer umfunktioniert und konnte in dieser Rolle in vier der letzten fünf Partien punkten. Einen starken Rückhalt bietet Goalie Mac Carruth, der bei seinen beiden heurigen Auftritten in der Stadthalle auf herausragende Statistiken verweisen konnte (Gegentorschnitt 0,97 und 96,6 Prozent abgewehrter Schüsse).

Mit dem EC-KAC duellierte sich Fehérvár AV19 Zeit seiner EBEL-Zugehörigkeit bislang 61 Mal, 34 rot-weißen Erfolgen standen dabei 27 Siege der Ungarn gegenüber. In mehr als 70 Prozent der Partien zwischen diesen beiden Klubs setzte sich die jeweils gastgebende Mannschaft durch, nicht so jedoch in den beiden ersten in Klagenfurt ausgetragenen Begegnungen der laufenden Saison: In beiden Fällen blieb Székesfehérvár siegreich, womit die Roten Teufel bei nun sieben Erfolgen in 30 Auswärtsspielen gegen den EC-KAC halten.

 

Die Personalien:

Fast alle personellen Entscheidungen das Lineup des EC-KAC in dieser Begegnung betreffend werden erst nach dem Morning Skate am Spieltag getroffen. Fest steht lediglich, dass die angeschlagenen Robin Gartner und Siim Liivik in jedem Fall geschont werden. Torhüter Lars Haugen absolvierte am Samstag seine erste leichte Trainingseinheit nach seiner Erkrankung, zwischen den Pfosten wird gegen Fehérvár AV19 nach seinem Shutout in Salzburg aber erneut David Madlener stehen.

 

Der Kommentar:

„Auch wenn sich an unserem Tabellenstand nichts mehr verändern kann, so bereiten wir uns auf diese letzte Begegnung im Grunddurchgang genauso ernst und intensiv vor wie auf jede andere Partie. Wir müssen hart, schlau und als Kollektiv spielen, um die Play-Off-Attitüde beizubehalten. Jene Dinge, die wir ab Mittwoch im Viertelfinale aufs Eis zu bringen haben, möchten wir schon gegen Székesfehérvár gut machen. Unsere Zielsetzung ist ein Heimsieg zum Abschluss der Regular Season.“ (Steven Strong, Verteidiger EC-KAC)