Bitteres Play-Off-Aus für U18

Im Viertelfinale der Erste Bank Juniors League unterlag das U18-Team des EC-KAC zwei Mal in der Verlängerung und scheiterte damit an den Vienna Capitals.

Foto: EV Vienna Capitals

Die Saison in der EBJL ist für den EC-KAC vorzeitig beendet: Die U18-Rotjacken scheiterten in der „Best-of-Three“-Serie des Viertelfinales denkbar knapp an den Vienna Capitals. Das Heimspiel am Mittwoch war eine ausgeglichene Partie, der die Tore fehlten, sodass es beim Stand von 0:0 in die Verlängerung ging. Auch in deren ersten 20 Minuten fiel kein Treffer, erst der 66. Torschuss der Partie, abgegeben vom Wiener Stürmer Patrick Böhm in der ersten Minute der zweiten Verlängerung, sorgte für die Entscheidung zu Gunsten der Gäste. Davor dominierten die beiden Torhüter, Fabian Horn auf Seiten des EC-KAC und Sebastian Wraneschitz bei den Capitals.

Mit einiger Wut im Bauch reisten die Klagenfurter somit am Samstag zum zweiten Spiel der Serie in die Bundeshauptstadt. Es gelang der Mannschaft von Kirk Furey und Hans Sulzer, diese Wut in positive spielerische Energie umzuwandeln. Als an diesem Tag deutlich bessere der zwei Mannschaften blieb ihnen jedoch erneut der Torerfolg versagt, sodass Wien in der 42. Minute (wiederum durch Patrick Böhm) mit 1:0 in Führung gehen konnte. Jakob Jagarinec brach dann jedoch die rot-weiße Torsperre, als er keine zwei Minuten später bei numerischer Überlegenheit auf 1:1 stellte. Erneut musste in der Overtime ein Sieger ermittelt werden, wieder hatten die Capitals das bessere Ende für sich: Im Powerplay schoss Adrian Stockinger den letztjährigen österreichischen U18-Meister ins EBJL-Halbfinale (63.). 

 

28.02.2018 / Erste Bank Juniors League
EC-KAC – Vienna Capitals 0:1 n.V. (0:0,0:0,0:0)
Tore EC-KAC: Keine

03.03.2018 / Erste Bank Juniors League
Vienna Capitals – EC-KAC 2:1 n.V. (0:0,0:0,1:1)
Tor EC-KAC: Jakob Jagarinec (44./PP)

 

Head Coach Kirk Furey: „Wir Trainer sind heute sehr traurig für die Mannschaft, weil sie alles gegeben hat, was in ihr steckte, aber einfach kein Glück hatte, doch auch so kann Eishockey sein. Wir spielten mit Biss und Struktur, fast jedes bekannte positive Adjektiv wäre angemessen, um die Leistung zu beschreiben, aber es sollte nicht sein. Nach dem ausgeglichenen ersten Duell waren wir in der zweiten Partie deutlich besser, ich denke, dass sich unser Team ein besseres Schicksal verdient hätte. Sehr bitter, aber auch lehrreich - und vielleicht erhalten wir heuer ja noch die Möglichkeit, uns an den Capitals zu revanchieren.“

Damit spielt der Trainer der rot-weißen U18-Mannschaft auf das Finale um die österreichische Meisterschaft an: Denn sollten es die Vienna Capitals, die im EBJL-Halbfinale nun auf das Akademieteam des EC Salzburg treffen, nicht die Finalserie erreichen, kommt es zwischen Wien und Klagenfurt zu einer zweiten Play-Off-Serie, in der der nationale Titel ausgespielt ist (Salzburg und Okanagan als Akademiemannschaften nicht teilnahmeberechtigt, Anm.).