KAC
 
Der EC-KAC gewann in einer spannenden Finalserie gegen Red Bull Salzburg  das siebente und entscheidende Finalspiel der Erste Bank Eishockey Liga mit 2:1 und krönte sich zum 29. Mal zum Meister.
Christoph Harand erzielte das entscheidende Tor. Die 5000 Fans in der Klagenfurter Stadthalle sorgten im siebenten und entscheidenden Finalspiel zwischen Rekordmeister EC-KAC und Titelverteidiger Red Bull Salzburg für einen Hexenkessel.

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Fixgröße im Eishockey
Die Sektion Eishockey des KAC wurde 14 Jahre nach der Clubgründung 1923 ins Leben gerufen, seither ist der KAC eine Fixgröße im österreichischen Eishockey und Talentelieferant Nummer eins. Nach ersten Erfolgen ab Mitte der 1930er-Jahre avancierten die "Rotjacken" mit Größen wie Sepp Puschnig in den 60er-Jahren zum Serienmeister. Von 1964 bis 1980 kam der Titelträger fünfzehn Mal aus Klagenfurt. In den 80er-Jahren prägten Spieler wie Thomas Cijan, Rudolf König und Herbert Pöck das Geschehen. Von 1991 bis 2000 mussten die KAC-Fans eine lange Titeldurststrecke verkraften, als die VEU Feldkirch meist die Nummer eins im Land war.

In jüngster Vergangenheit waren Christoph Brandner, Dieter Kalt und Thomas Koch die herausragenden Spieler. Nach dem Titel 2004 und dem Vizemeistertitel im Jahr 2005 war der Traditionsclub den eigenen hohen Ansprüchen aber nicht gerecht geworden und drei Saisonen in Folge nicht einmal ins Halbfinale gekommen.

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Goldrichtige Mischung
Die Mischung aus hochklassigen Legionären, arrivierten Österreichern und Eigenbauspielern erwies sich in der abgelaufenen Saison als goldrichtig. Youngsters wie Thomas Hundertpfund oder die Geier-Zwillingen aus der seit jeher erfolgsversprechenden Nachwuchsarbeit der Klagenfurter komplettierten den laut Einschätzung einiger Experten teuersten Kader der Liga ideal. Zudem schlugen Rückkehrer Brandner und die Neuverpflichtungen Jeff Shantz, Sean Brown (ein Trio mit NHL-Erfahrung) sowie der im Dezember geholte Toptormann Travis Scott in der Jubiläumssaison wie gewünscht ein.

Der aktuelle Erfolg ist aber auch untrennbar mit dem Namen Heidi Horten verbunden. Die Milliardärin tritt als "Gönnerin" auf und hat dank ihrer finanzieller Hilfe wohl großen Anteil am Titelgewinn. Neben dem Meistertitel zum 100er ist auch der Auszug aus der seit 1959 als Heimstätte dienenden Stadthalle ein Herzenswunsch der KAC-Führung und -Fans. Der Spatenstich für die neue, über 8.000 Zuschauer fassende Arena soll zur Geburtstagsfeier im September erfolgen.

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Der Tag danach: Rekordmeister KAC wurde stundenlang gefeiert
Auf dem Neuen Platz in Klagenfurt wurde der Titel stundenlang gefeiert und gejubelt. Etwa 2.500 Fans kamen, um den KAC und seinen 29. Meistertitel zu feiern.

Stimmen zum Finale:
Dr. Egbert Frimmel, Präsident EC-KAC: „Ein historischer Sieg. Wir wollten zum 100-jährigen Bestandsjubiläum den Titel und das ist uns gelungen.“

Manuel Geier, Spieler des EC-KAC: „Es ist ein unbeschreibliches Gefühl. Mir wurde zum ersten Mal die Goldene umgehängt. Mir fehlen die Worte."

Kirk Furey, Spieler des EC-KAC: „Wir haben das Spiel eigentlich immer kontrolliert und bis zum Umfallen gekämpft. Entscheidend war wohl das schnelle 2:1 nach dem Ausgleich der Salzburger.“

Thomas Koch, EC Red Bull Salzburg: „Wir hatten in den Play-offs viele Verletzte zu beklagen. Der KAC war die routinierte Mannschaft, selbst das siebente Spiel hat uns niemand zugetraut. Die Ehrung zum besten Spieler ist nur ein schwacher Trost zum entgangenen Meistertitel.“


Quellen: NEWS, Erste Bank Liga, Kleine Zeitung
Fotos: www.tinefoto.com
Kirisits Johannes
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