kac
kac

Aktueller Beitrag: 07.03.2010
Saison ist zu Ende - 2:4 in Spiel 7

Der EC Red Bull Salzburg besiegte im siebten und entscheidenden Viertelfinalspiel den EC-KAC mit 4:2 und revanchierte sich für die Finalniederlage im Vorjahr. Die Bullen treffen nun im Semifinale ab Dienstag auf KHL Medvescak Zagreb


EC-KAC
Kalt & Co. mussten sich letztlich Koch & Co. geschlagen geben
Foto: Eck Philipp


Erstmals seit der sechsten Runde am 25. September 2009 konnte der EC-KAC wieder auf Verteidiger Sean Brown zurückgreifen. Außerdem bekamen die Klagenfurter lautstarke Unterstützung von rund 400 mitgereisten Fans. Bei den Red Bulls fehlten die verletzten Wilhelm Lanz und Kelsey Wilson, sowie der gesperrte Matthias Trattnig. 

Die erste große Chance im Spiel fand der EC-KAC vor. Nach einem Fehler von Ryan Duncan kam Jason Morgan in Scheibenbesitz und zog alleine auf Reinhard Divis zu. Doch der Torhüter der Salzburger  ließ sich nicht bezwingen. In der 10. Minute gingen die Gastgeber schließlich 1:0 in Führung: Daniel Welser fand Kapitän Thomas Koch, der halblinks zum 1:0 einschoss. Zwei Minuten später wär‘s beinahe  1:1 gestanden hätten: Doch nach einem Fehler der Bullen brachten Thomas Hundertpfund und Gregor Hager nach einem Gestocher den Puck nicht im Tor unter. Auf der anderen Seite erhöhte Ryan Duncan auf 2:0 (13.). Danach waren die Mozartstädter deutlich überlegen, doch die Rotjacken blieben bei ihren Kontern brandgefährlich.

Zu Beginn des Mitteldrittels (24. Minute) konnten die Kärntner eine  2-minütige 5-gegen-3-Überlegenheit nicht nützen: Reinhard Divis hielt alles was auf ihn zukam, unter anderem packte der Goalie bei einem Hammer von Kirk Furey einen Monstersave aus. Kaum war das Überzahlspiel der Klagenfurter zu Ende, fuhren Ryan Duncan und Manuel Latusa durch, doch Dieter Kalt konnte die Situation gerade noch durch ein Foul bereinigen. Doch im anschließenden Powerplay kassieren die Kärntner den dritten Gegentreffer: Ein scharfer Schuss von Marco Pewal glitt über die Fanghand von Jordan Parise zum 3:0 ins Tor. Doch auch die Klagenfurter hatten ihre Möglichkeiten: Christoph Brandner verfehlte das leere Tor und traf nur die Stange. Auf der anderen Seite ließen Marco Pewal (brachte den Rebound nach Welser-Schuss nicht im leeren Tor unter) und Daniel Welser (konnte ein Solo nicht nützen) zwei Top-Chancen auf die Entscheidung aus. Postwendend konnte der KAC auf 1:3 verkürzen: Andy Schneider bediente von hinter dem Tor Dieter Kalt, der aus knapp zwei Metern Reinhard Divis keine Chance ließ. Im Finish vergab Markus Pirmann die Chance auf das 2:3.

Spannung bis zum Schluss
Das Schlussdrittel bot Dramatik pur: Bereits in der 44. Minute traf Jeff Shantz ins kurze Eck zum 2:3. Der Treffer wurde erst nach  Videobeweis gegeben. Jener Shantz hatte in der 47. Minute das 3:3 am Schläger, doch er konnte den Rebound nicht im Tor unterbringen. Auf der anderen Seite ließen Mario Fischer, Brent Aubin gute Chancen aus. In der 53. Minute fuhren die Red Bulls sogar zu dritt auf das KAC-Tor, doch Andre Lakos verschoss. Im Finish nahm KAC-Trainer Manny Viveiros noch ein Timeout und seinen Goalie Jordan Parise vom Eis und dies nützte Jonathan Filewich zum 4:2-Endstand.

Damit revanchierten sich die Bullen für die Finalniederlage im Vorjahr und zogen ins Semifinale ein. Im Halbfinale treffen die Bullen ab Dienstag auf Liganeuling KHL Medvescak Zagreb. Für den EC-KAC ist die Erste Bank Eishockey Liga Saison 2009/10 zu Ende.    

07.03.2010 | EC Red Bull Salzburg – EC-KAC 4:2 (2:0, 1:1, 1:1)
Tore Salzburg: Koch (10.), Duncan (13.), Pewal (28./pp), Filewich (60./EN)
Tore Klagenfurt: Kalt (37.), SHantz (44.)

Endstand der Best-of-seven-Viertelfinalserie, EC Red Bull Salzburg – EC-KAC: 4:3

Quelle: EBEL Presseaussendung




Hafesan
Schellander Paul
Sky

Erste Bank Eishockey Liga

Young Star