KAC Nachwuchsarbeit

Eine der größten Stärken des EC-KAC sind die starken Eigenbauspieler, die einen breiten und tiefen Kader bereits seit Jahrzehnten ermöglichen.

Bereits in den Kinderschuhen des Vereins – in den 1930er Jahren – erkannte man die Vorteile und Möglichkeiten einer nachhaltigen Nachwuchspflege: 1928 wurde eine nicht überdachte Eisarena in der Glangasse mit hölzernen Tribünen für die sich langsam mehrenden Zuschauer errichtet. Auch eine beheizte Hütte für die Spieler, die sich bisher immer im Wald neben dem Teich umgezogen und ihre Kleider an den Ästen aufgehängt hatten, stand nun zur Verfügung. Zur selben Zeit wurde auch erstmals die Nachwuchsarbeit forciert; mit „Geco“ Gehbauer gab es einen ersten Scout, der sich unter den vielen Kindern, die sich am Lendkanal und am Wörthersee für den immer noch recht neuen Sport zu interessieren begannen, nach geeigneten Kandidaten für die zukünftigen Mannschaften umsah. Das Jahr 1929 brachte dem KAC auch eine Flutlichtanlage für die Arena in der Glangasse, und erstmals kamen industriell gefertigte Hockeyhandschuhe und anderes Zubehör auf den Markt.

Neue Wege …

Zu Beginn der Saison 2012/2013 konnte der KAC mit Kometa Brno einen tollen Kooperationspartner aus dem Weltmeisterland Tschechien gewinnen. Kometa ist elf-facher tschechischer Meister und dreifacher Europapokalsieger. Ziel des KAC ist es, dank der Kooperation über gemeinsames Training, Freundschaftsspiele und den Erfahrungs- und Trainingsmethodenaustausch zwischen den Coaches, die Jung-Rotjacken noch besser weiterzuentwickeln. Im August war erstmals eine tschechische U20-Delegation für drei Tage zu Gast in Klagenfurt, letztes Monat weilte die KAC-Jugend für ein dreitägiges Trainingscamp in Brünn. Die Cracks und KAC-Nachwuchschef Gerald Ressmann waren von den Trainingsmethoden der Tschechen begeistert.