EBEL-Saison endet vorzeitig

Als Konsequenz der ab Mitternacht geltenden behördlichen Bestimmungen werden die Play-Offs der Erste Bank Eishockey Liga abgebrochen.  

EBEL-Saison endet vorzeitig

In einer Telefonkonferenz einigten sich die elf Klubs der Erste Bank Eishockey Liga am Dienstagnachmittag auf die weitere Vorgehensweise im Zusammenhang mit den behördlichen Maßnahmen im Umgang mit dem Coronavirus. Aufgrund des ab Mitternacht in Kraft tretenden Erlasses des zuständigen Ministeriums, der in den kommenden Wochen die Durchführung von Indoor-Veranstaltungen mit über 100 Teilnehmern in Österreich untersagt, wurde beschlossen, die Play-Offs der Erste Bank Eishockey Liga-Saison 2019/20 abzubrechen. Auch die für Dienstagabend angesetzten drei Begegnungen kommen nicht mehr zur Austragung. Daher wird in dieser Spielzeit auch kein Meistertitel vergeben, der dritte EBEL-Quotenplatz für die Teilnahme an der Champions Hockey League geht (neben den bereits qualifizierten Siegern der ersten beiden Saisonabschnitte, dem EC Salzburg und dem HCB Südtirol) an die Vienna Capitals. 

Siehe auch: Aktuelle Stellungnahme der Erste Bank Eishockey Liga

 

Update vom 11. März:

Am Mittwoch entschieden auch die nationalen Verbände Österreichs (ÖEHV) und Sloweniens (HZS) den Spielbetrieb in sämtlichen Nachwuchsligen einzustellen. Dies betrifft aus KAC-Sicht in der Altersklasse U18 die Finalserie gegen Fehérvár AV19 in der EBJL, in der U17 das Halbfinale gegen den HK MK Bled in der IHL Kadeti sowie in der U16 das Halbfinale gegen den EC VSV in der heimischen Bundesliga. Ebenfalls abgesagt wurden die Finalturniere um die österreichische Meisterschaft in U14, U12 und U11 sowie in der U13 das Halbfinale in der IHL Mlajši Dečki gegen den HK Olimpija Ljubljana. Nachwuchsteams des EC-KAC werden damit im Rahmen der Spielzeit 2019/20 keine Spiele mehr bestreiten.