EC-KAC veranstaltet künftig auch Nachwuchscamps

Die Nachwuchsabteilung des EC-KAC erweitert ihr Angebot und bietet ab Sommer 2021 auch Eishockeycamps für junge Talente an.

EC-KAC veranstaltet künftig auch Nachwuchscamps

Die in den vergangenen Jahren kontinuierlich ausgebaute und verbesserte Ausbildungs- und Entwicklungsarbeit im Nachwuchs des EC-KAC wird ab dem heurigen Sommer um eine weitere Säule ergänzt: Zukünftig wird der Klub auch Camps veranstalten, in denen Nachwuchsspieler/innen der unterschiedlichen Altersgruppen von einem breit aufgestellten, internationalen Trainerteam in den verschiedenen Teilaspekten des Eishockeysports ausgebildet und weiterentwickelt werden. Diese neugeschaffenen Nachwuchscamps sind auch offen für Kinder und Jugendliche aus anderen Klubs und Nationen.

Verantwortet wird dieser zusätzliche Bereich der Vereinstätigkeit von René Wild, der sich dem EC-KAC im Mai 2021 anschloss: „Unser Konzept ist sehr weitreichend und ausdifferenziert, wir planen sowohl große Sommercamps, wie man sie klassisch kennt, als auch Wochenend-Camps und individuelle Trainingssessions mit thematischen Schwerpunkten während der Saison.“

Breite Erfahrung in diesem Bereich sammelte der gebürtige Villacher im Rahmen der von ihm gegründeten ESA (Elite Skills Academy), die seit dem Jahr 2017 mit großem Erfolg und Zuspruch Eishockeycamps für Nachwuchsspieler/innen verschiedener Alters- und Leistungsklassen anbietet. „Die Erfahrungen, die ich in den vergangenen Jahren mit der Organisation und Durchführung von großen Sommercamps gesammelt habe, will ich nun beim EC-KAC einbringen, wobei wir in Klagenfurt einen Schritt weitergehen: Wir werden uns nicht nur auf die Sommermonate beschränken, sondern auch während der Saison kleinere Camps mit klar definierten thematischen Schwerpunkten veranstalten. Die Voraussetzungen dafür sind bei unserem Klub mit dem hoch qualifizierten und international sehr breit aufgestellten Trainerstab ideal. Wir verfügen über Coaches aus Österreich, Finnland, Schweden, Slowenien, Tschechien, Russland und Kanada, können in unsere Camps also Eishockeyphilosophien und -denkweisen aus einigen der führenden Nationen weltweit integrieren und so für eine Ausbildung auf hohem Niveau garantieren.“

Johannes Reichel, der Nachwuchsleiter des EC-KAC, betont: „Wir versprechen uns von diesem Projekt mittel- und langfristig sehr viel, wollen aber organisch wachsen. Daher beginnen wir mit einem kleineren Sommer-Setup, das wir dann im Saisonverlauf und bis hin zum Sommer 2022, wenn Nachwuchssport hoffentlich endgültig frei von pandemiebedingten Einschränkungen sein wird, kontinuierlich ausbauen. Besonders wichtig ist, dass unsere Camps auch stets offen für Kinder und Jugendliche aus anderen Vereinen und Nationen sein werden: Wir streben an, die für die Entwicklung des Eishockeysports insgesamt so wichtigen Graswurzeln zu stärken, im Rahmen der Camps also auch Spieler/innen, die nicht in unserem eigenen Klub aktiv sind, in den Genuss der Ausbildung durch unseren hoch qualifizierten Trainerstab kommen zu lassen.“  

Den Auftakt zu diesem Projekt bildet das Rookie Camp für Torhüter und Feldspieler im Alter von fünf bis zehn Jahren, das vom 23. bis zum 25. Juli 2021 stattfinden wird. Alle Informationen rund um die zukünftigen Nachwuchscamps des EC-KAC sowie die Anmeldemöglichkeiten finden sich auf der neu geschaffenen Website camps.kac.at.

Im Verlauf der Saison 2021/22 dürfen sich die Eishockeytalente höherer Altersklassen dann auf inhaltlich spezifische Camps freuen. René Wild: „Wir verstehen unsere Camps nicht als Skills-Schmieden, sondern als ganzheitliche Eishockeyschulen. Gemeinsam mit Juha Vuori, der über Jahre hinweg für das Trainerausbildungsmodell in seinem Heimatland Finnland verantwortlich zeichnete und heute als Coach in der Organisation des EC-KAC arbeitet, entwickeln wir Programme, die so spielspezifisch und -relevant wie möglich gestaltet sind. Unsere Angebote werden vor allem die Bereiche Skating sowie Shooting & Scoring abdecken, wobei sich unser Fokus stets darauf richtet, in spielähnlichen Settings zu arbeiten. So möchten wir es den Kindern und Jugendlichen erleichtern, die Trainingsinhalte in der Folge auch in Spielsituationen anwenden zu können.“