KAC-Talent wechselt nach Schweden

Eigenbauspieler Marco Kasper, Topscorer der U18-Mannschaft der Rotjacken, wird zukünftig für den Nachwuchs des SHL-Klubs Rögle BK auflaufen.

Foto: KAC/Handler

Die gute Entwicklung von KAC-Nachwuchsstürmer Marco Kasper in den vergangenen Jahren hat dem Eigenbauspieler nun den nächsten Karriereschritt ermöglicht: Der seit Monatsbeginn 16 Jahre alte Angreifer wechselt im Sommer in die Juniorenabteilung des schwedischen Erstligaklubs Rögle BK. In Ängelholm wird Kasper das Eishockeygymnasium des Klubs besuchen und in der U18-Mannschaft, die in der höchsten Liga im Land des aktuellen Weltmeisters in dieser Altersklasse spielt, zum Einsatz kommen, auch Auftritte im ebenfalls erstklassigen U20-Team dürften im Verlauf der kommenden Spielzeit folgen.

Marco Kasper, Sohn des ehemaligen KAC-Verteidigers und nunmehrigen Nachwuchstrainers im Verein, Peter Kasper, verbrachte seine gesamte bisherige Laufbahn bei den Rotjacken. In der Erste Bank Juniors League (U18) brachte es der Mittelstürmer schon vor seinem 16. Geburtstag auf insgesamt herausragende 183 Scorerpunkte in 82 Begegnungen. Im Januar debütierte er im Alter von nur 15 Jahren im Farmteam des EC-KAC, in seinen fünf Einsätzen in der Alps Hockey League verbuchte Kasper bereits zwei Treffer.

Nach Thimo Nickl und Fabian Hochegger, die im vergangenen Sommer beide in die hochklassige kanadische QMJHL gewechselt waren, avanciert Marco Kasper somit zum nächsten in der Nachwuchsabteilung des EC-KAC ausgebildeten Athleten, dem der Sprung in eine der stärksten Juniorenligen der Welt gelingt. Peter Kasper, Förderer, Trainer und Berater des Trios, wird auch in Zukunft als Coach im Rotjacken-Nachwuchs tätig sein und mit den vielen Klagenfurter Talenten an der Entfaltung ihrer Potenziale arbeiten. 

Den EC-KAC erfüllt es mit Stolz, dass er als Folge der Intensivierung und Professionalisierung im Nachwuchsbereich in den vergangenen Jahren mittlerweile wieder junge Spieler ausbildet und formt, denen sich hochwertige internationale Möglichkeiten eröffnen. Diesen eingeschlagenen Weg wird der Klub auch fortsetzen.