U16 erreicht Finalturnier in internationalem Bewerb

22 Teams aus fünf Nationen starteten heuer in den neu geschaffenen Bewerb U16 International Tournament Championship, seit dem Wochenende stehen die vier Finalisten fest.

U16 erreicht Finalturnier in internationalem Bewerb

Nach dem souveränen Auftritt beim Viertelfinalturnier auf eigenem Eis im Oktober, als die U16-Mannschaft Siege gegen die slowenischen Spitzenklubs Olimpija Ljubljana und HD Jesenice einfuhr sowie MAC Budapest erst im Shootout unterlag, absolvierte das Team von Head Coach Lucas Herrnegger auch das Halbfinalturnier am vergangenen Wochenende in Györ, Ungarn, erfolgreich: Nach klaren Siegen gegen Miskolc und MAC gab es gegen Fehérvár AV19 zwar eine 3:5-Niederlage, neben dem Gegner, dem EC Salzburg und MAC qualifizierten sich die jungen Rotjacken aber für das Finalturnier Mitte Februar in der Mozartstadt.

Das Halbfinalturnier in Ungarn eröffneten die Klagenfurter mit einem deutlichen 9:2-Erfolg über DVTK Jegesmedvék. Der EC-KAC dominierte diese Begegnung von Beginn an, erst beim Stand von 8:0 im letzten Drittel vermochte Miskolc jeweils ein Mal in Unter- und Überzahl anzuschreiben. Spiel zwei gegen MAC Budapest, ein Team, dem man beim Viertelfinalturnier noch unterlegen war, bestimmte Rot-Weiß ebenso: Beginnend mit dem Führungstreffer durch Anže Šiftar nach schöner Vorlage von Leon Lamereiner (6.) setzten die Klagenfurter ihren Gegner kontinuierlich unter Druck, sodass die Ungarn nach 40 Spielminuten erst fünf Torschüsse zu verbuchen hatten. „Diese Partie und ihr Verlauf haben uns beflügelt. Die Art und Weise, wie wir den nicht schwachen Gegner in seiner Zone festsetzen konnten und wie wir Wege gefunden haben, zu Torerfolgen zu kommen, stimmt sehr positiv“, so Lucas Herrnegger nach der Partie. Auch in das abschließende Turnierspiel gegen Fehérvár AV19 starteten die jungen Rotjacken sehr gut, haderten allerdings bei drei vergebenen Top-Chancen in den ersten vier Minuten mit ihrer Effizienz vor dem Kasten. Der Gegner nutzte dies, um nach zwischenzeitlichem Anschlusstreffer des EC-KAC bis auf 5:1 davonzuziehen, letztlich vermochte Rot-Weiß nur noch auf 5:3 zu verkürzen.

Die Möglichkeit zur Revanche ergibt sich allerdings schon im Februar, denn neben dem EC-KAC qualifizierte auch das bei diesem Turnier unbesiegt gebliebene Team aus Székesfehérvár für die Finalrunde in Salzburg, wo die Gastgeber und MAC Budapest das Starterfeld komplettieren.

„Dieses Halbfinalturnier brachte drei gute Spiele für und von uns. Die Partie gegen MAC Budapest hat gezeigt, welches Potenzial in unserer Mannschaft steckt, ich denke, da haben wir das beste Eishockey gesehen, das unser Team spielen kann. Gegen Székesfehérvár konnten wir diese Leistung nicht mehr in dieser Form abrufen und haben daher auch verloren. Auch das gehört zum Lernprozess. Insofern haben wir bei diesem Turnier sicherlich weitere Fortschritte erzielt, wir sind als Mannschaft besser geworden und freuen uns dementsprechend bereits auf die Finalrunde im Februar“, resümiert der Trainer.