NHL-Camp als tolle Erfahrung

Am Samstag endete das Development Camp der Toronto Maple Leafs, aus dem KAC-Neuzugang Lukas Haudum wertvolle Eindrücke mitnehmen konnte.

Foto: Joe Mastromatteo

Nach zwei aufregenden ersten Camp-Tagen (siehe Artikel hier) startete Lukas Haudum mit einem Frühstück im Trainingszentrum der Maple Leafs („Große, funktionelle Küche mit eigenem Personal, das nur für die Eishockeyprofis kocht und arbeitet.“) und einem anschießenden Eistraining in den Mittwoch. Danach folgte ein Seminar zu Techniken im Off-Ice-Training und der Regeneration, gefolgt von einem Workshop zum Thema Mindfulness, also der Achtsamkeit gegenüber dem eigenen Körper. Am Nachmittag waren die Camp-Teilnehmer im Trainingszentrum des frisch gebackenen NBA-Champions, den Toronto Raptors, zu Gast, nach einer Führung durften sich die angehenden Eishockeyprofis dort auch selbst am Court im Basketball versuchen.

NHL-Camp als tolle Erfahrung

Der Freitag startete wieder mit einer ausgedehnten Eistrainingseinheit, danach wurden die Prospects in Kleingruppen aufgeteilt und in den Grundzügen der Videoanalyse unterrichtet. „Als Spieler kennt man nur die andere Seite, also die Vorführung einzelner wichtiger Clips durch die Trainer. Hier mussten wir uns aber selbst in die Rolle des Analysten begeben, Spielszenen auf ihre Bedeutung und Aussagekraft hin überprüfen und unsere Erkenntnisse dann auch vor den anderen Spielern präsentieren“, streicht Lukas Haudum die Vorzüge dieses Perspektivenwechsels hervor. Zu Mittag besuchten die Spieler ein neu eröffnetes Restaurant, in dem sie ihre Mahlzeiten unter Anleitung selbst zubereiteten, am Nachmittag gastierten sie in einem schulischen Kinderbetreuungszentrum, in dem sie sich nach einer Fragestunde auch sportlich mit den Schülerinnen und Schülern betätigten. Der Freitagabend war dann zur freien Verfügung, Lukas Haudum nutzte dies, um sich beim MLB-Duell der Toronto Blue Jays mit den Kansas City Royals das erste Baseball-Spiel in seinem Leben anzusehen.

NHL-Camp als tolle Erfahrung

Den abschließenden Höhepunkt des Development Camps bildete das Scrimmage, das interne Testspiel, am Samstag. Lukas Haudum agierte dabei als zweiter Center der in weiß gekleideten Mannschaft und trug die Rückennummer 64. Die Begegnung wurde jeweils zur Hälfte im Format „Fünf-gegen-Fünf“ und „Vier-gegen-Vier“ ausgetragen.

 Toronto Maple Leafs

„Die gesamte Woche war sehr, sehr lehrreich, aber auch genauso aufregend und spektakulär, einfach eine geile Zeit. Ich bin sehr dankbar, dass ich in dieses Development Camp der Toronto Maple Leafs eingeladen wurde und die Chance hatte, sehr genaue Einblicke in eine so große Profiorganisation zu gewinnen. An diese Tage in Kanada werde ich sehr lange sehr gerne zurückdenken“, zieht der Neo-Klagenfurter ein sehr positives Fazit seiner Teilnahme.

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