EC-KAC will vierten Sieg gegen den Meister

Mit drei Siegen in Serie hat sich der EC-KAC im EBEL-Viertelfinale in eine gute Ausgangsposition gebracht, am Dienstag hofft ganz Klagenfurt auf den vierten und entscheidenden Erfolg gegen Salzburg.

EC-KAC will vierten Sieg gegen den Meister

 

Die Eckdaten:

Im sechsten, vielleicht schon entscheidenden Viertelfinalspiel empfängt der EC-KAC am Dienstagabend den EC Salzburg. Spielbeginn in der Stadthalle Klagenfurt ist um 19.40 Uhr. Die Begegnung wird (ab 19.15 Uhr) im Rahmen einer Konferenzschaltung von ServusTV übertragen, Radio Kärnten liefert ab 20.03 Uhr Live-Einstiege direkt aus der Halle und der EC-KAC informiert auf seiner Facebook-Seite über die Zwischenstände.

 

Die Ausgangssituation:

Mit drei Siegen in Serie hat der EC-KAC in der Viertelfinalserie einen 0:2-Rückstand in einen 3:2-Vorsprung verwandelt. Damit haben die Rotjacken gleich zwei Mal - am Dienstag zu Hause oder gegebenenfalls am Freitag auswärts - die Chance, ins Halbfinale aufzusteigen. Dazu wird jedoch wie schon in den vergangenen Spielen erneut eine herausragende Leistung nötig sein, wird sich der Titelverteidiger und Grunddurchgangssieger doch mit allen Mitteln gegen das vorzeitige Saisonende wehren.
Klagenfurt erwies sich zuletzt als guter Boden für die Bullen, verließen sie die Stadthalle doch bei acht ihrer letzten zehn Auftritte als Sieger. Erst am vergangenen Freitag konnte der EC-KAC die düstere Serie von fünf Heimniederlagen gegen den EC Salzburg hintereinander durchbrechen.
Die Nachfrage nach Eintrittskarten für diese Begegnung ist sehr groß, letzte Ticket-Kontingente sind nur noch im Online-Ticketshop des EC-KAC erhältlich, am Spieltag selbst werden die Kassen an der Stadthalle nicht mehr öffnen.

 

Die Zahlen zum Spiel:

1 – Noch nie seit der erstmaligen Einführung von Play-Offs in der höchsten Spielklasse (1973/74) konnte der EC-KAC eine Serie nach 0:2-Rückstand noch gewinnen. Zum Erreichen dieser historischen Leistung fehlt den Rotjacken in ihrer insgesamt 60. Play-Off-Serie nur noch ein Sieg.  

3 – Der EC-KAC konnte zuletzt zum ersten Mal seit Februar/März 2012 wieder drei Erfolge gegen den EC Salzburg hintereinander feiern. Auch damals gelangen die drei aufeinanderfolgenden Siege im Rahmen einer Viertelfinalserie.

4 – Oliver Setzinger gehörte in Spiel fünf der Serie zu den dominantesten Spielern am Eis: Den ersten KAC-Treffer erzielte er selbst, beim zweiten und dritten lieferte er jeweils im Überzahlspiel die Vorarbeit und auch beim spielentscheidenden Tor durch Thomas Koch stand der Flügelstürmer am Eis.

10 – In den bisher fünf Play-Off-Duellen präsentierten sich die Rotjacken als das offensiv leicht stärkere Team. Sie haben zwei Tore mehr erzielt (17 zu 15) und auch zehn Torschüsse (182 zu 172) mehr abgegeben als Salzburg.

 

Der Gegner:

Schien die Viertelfinalserie gegen den Rekordmeister für den EC Salzburg anfangs noch wie geplant zu laufen, so wurde der Titelverteidiger in den jüngsten Duellen von Rot-Weiß vor einige knifflige Aufgaben gestellt. Nach einem souveränen Grunddurchgang droht den Bullen das vorzeitige Saisonende. Seit seinem Einstieg in die Erste Bank Eishockey Liga hat Salzburg insgesamt überhaupt erst fünf Mal eine Play-Off-Serie als Verlierer beendet: Jeweils ein Mal gegen den Villacher SV (2006), die Vienna Capitals (2013) und den HCB Südtirol (2014), sowie bereits zwei Mal gegen den EC-KAC (2009, 2012).
Obwohl die Mannschaft von Dan Ratushny in Klagenfurt auf die verletzten Luciano Aquino und Manuel Latusa verzichten muss und eventuell auch Brian Connelly ausfällt, verfügt der Meister über ausreichend Qualität in seinem Kader, um diese Viertelfinalserie noch zu seinen Gunsten zu drehen.

 

Die Personalien:

Beim verletzten István Sofron zeichnet sich ein Comeback im sechsten Viertelfinalspiel ab, er würde gemeinsam mit Patrick Harand und Luke Walker Klagenfurts vierte Linie bilden. Niki Kraus ist gesundheitlich angeschlagen und wird wie schon zuletzt nicht zur Verfügung stehen. In den ersten drei Angriffsformationen und auf der Torhüterposition sind keine Änderungen gegenüber der Partie am Sonntag vorgesehen, in der Abwehr muss der EC-KAC allerdings auf Kevin Kapstad verzichten, der vom DOPS für ein Spiel gesperrt wurde.

 

Der Kommentar:

"Wir haben einen guten Rhythmus gefunden und wissen sehr genau, worauf es ankommt, um erfolgreich zu sein. Der vierte Sieg in einer Play-Off-Serie ist immer der schwerste, von uns sind also einmal mehr völlige Konzentration und Präzision bei der Umsetzung unseres Gameplans gefordert. Die bisherige Serie war sehr intensiv, aber das härteste Spiel steht uns zweifellos noch bevor. Auf dem Eis und auf den Tribünen sind große Emotionen zu erwarten, Play-Off-Eishockey in Reinkultur." (Kirk Furey, Assistant Coach EC-KAC)