Rotjacken jagen den Serienausgleich

Nach dem tollen Auswärtserfolg in Salzburg am Dienstag hat der EC-KAC am Freitagabend in der heimischen Stadthalle die Chance, in der Viertelfinalserie auf 2:2 zu stellen.

Rotjacken jagen den Serienausgleich

 

Die Eckdaten:

Das vierte Spiel der Play-Off-Serie zwischen dem EC-KAC und dem EC Salzburg findet am Freitagabend (Spielbeginn: 19.15 Uhr) in der Stadthalle Klagenfurt statt. Tickets für diese Begegnung sind noch im Online-Ticketshop des EC-KAC und gegebenenfalls an der Abendkassa erhältlich. Über die Zwischenstände dieser Partie informiert der Klub auf seiner Facebook-Präsenz, außerdem liefert Radio Kärnten ab 20.03 Uhr Live-Einstiege direkt aus der Halle.

 

Die Ausgangssituation:

Die ersten beiden Partien der Viertelfinalserie gingen jeweils an den EC Salzburg, der zu Hause mit 4:1 und in Klagenfurt - dank eines Treffers elf Sekunden vor dem Ende - mit 3:2 siegte. Scheiterte der EC-KAC in diesen Begegnungen noch an seiner dürftigen Chancenauswertung, so machte er es in Spiel drei am Dienstag im Volksgarten besser. Der 6:3-Erfolg war der erste über die Bullen nach elf Niederlagen am Stück und zudem der erste Sieg in Salzburg seit Dezember 2013. Überhaupt noch nie in der EBEL-Geschichte waren den Rotjacken (bei zuvor 51 Auftritten) im Volksgarten sechs Tore gelungen.
Der Meister und Grunddurchgangssieger liegt in der Serie jedoch nach wie vor in Front und strebt in Klagenfurt den dritten der vier nötigen Siege an. Die Mannschaft von Dan Ratushny speist ihr Selbstvertrauen auch aus ihrer Play-Off-Dominanz in der jüngeren Vergangenheit: Denn die Bullen wurden in ihren letzten 19 Play-Off-Partien nur ein einziges Mal in regulärer Spielzeit besiegt - am Dienstag vom EC-KAC.   

 

Die Zahlen zum Spiel:

2,2 – Die Rotjacken taten sich zuletzt in Heimspielen gegen Salzburg sehr schwer: Nur eine der letzten neun Partien wurde gewonnen. Das lag vor allem an der mageren Ausbeute in der Offensive von nur 2,2 Treffern pro Spiel in diesem Zeitraum.

4 – Zwei Tore, darunter der erste Play-Off-Treffer seiner EBEL-Karriere, vier Scorerpunkte und eine Plus/Minus-Bilanz von +4: Manuel Ganahl gehörte in Spiel drei der Viertelfinalserie am Dienstag zu den auffälligsten Akteuren am Eis.

10 – Nach Ryan Duncan (12) ist Brian Fahey Salzburgs zweitbester Scorer in Saisonduellen mit dem EC-KAC. Der Verteidiger punktete in sechs der sieben bisherigen Begegnungen und sammelte insgesamt zehn Zähler.

29 – Torhüter René Swette bestreitet am Freitag sein 29. Karrierespiel gegen den EC Salzburg, gegen kein Team in der Liga kam er bisher öfter zum Einsatz. Seine Bilanz: 10 Siege, 16 Niederlagen, 89,74 Prozent gehaltene Schüsse.

 

Der Gegner:

Die Roten Bullen fanden sich in der laufenden Spielzeit von Ende September bis Ende Februar durchgehend im absoluten Spitzenfeld der Erste Bank Eishockey Liga wieder. Salzburg gewann exakt zwei Drittel (38) seiner bisherigen Saisonspiele (57) und erzielte dabei im Schnitt 3,82 Treffer pro Partie. Dieser Wert ist der höchste für den Klub seit der Spielzeit 2006/07 (4,22) und liegt über dem Torschnitt jeder der letzten vier Meistersaisonen (2008, 2010, 2011, 2015). Wesentlichen Anteil an dieser starken Ausbeute hatte die erste Angriffslinie mit John Hughes, Ryan Duncan und Brett Sterling. Das Trio hält aktuell bei 176 Scorerpunkten, wurde im bisherigen Verlauf der Viertelfinalserie von den Rotjacken aber recht gut neutralisiert.
Schwerer unter Kontrolle zu halten war für das Team des EC-KAC zuletzt Konstantin Komarek. Der gebürtige Wiener, der seine Punkteausbeute auch in seiner vierten Saison beim Klub steigern konnte, schnürte in Spiel zwei einen Doppelpack und glänzte beim letzten Aufeinandertreffen mit drei Torvorlagen. Auf einen seiner angestammten Sturmpartner am Flügel, den rekonvaleszenten Luciano Aquino, muss der 23-jährige beim Gastspiel in Klagenfurt jedoch verzichten, dafür könnte Ben Walter, der den Bullen zuletzt rund zwei Wochen lang verletzt fehlte, ein Comeback feiern.

 

Die Personalien:

Nach aktuellem Stand stehen für das vierte Viertelfinalspiel alle aktuell gemeldeten Kaderspieler zur Verfügung, die zuletzt erkrankten Thomas Koch, István Sofron und Luke Walker haben am Donnerstag erstmals wieder mit der Mannschaft trainiert. Dadurch sind Umstellungen in den Angriffsformationen sowie in den Special Teams zu erwarten. Bleiben bis zum Spieltag alle Cracks fit, wird der EC-KAC sieben Verteidiger und 13 Stürmer aufbieten, Daniel Ban und Luke Walker wären Healthy Scratches.

 

Der Kommentar:

"Unser Team ist voll Vorfreude darauf, diese Viertelfinalserie am Freitag fortsetzen zu können. Wir streben nach jener Konstanz in unserem Spiel, die wir auch zuletzt zeigen konnten. Im Verlauf der bisherigen Serie wurden wir, ausgehend von einem guten Level, Schritt für Schritt noch besser, unser Fokus wird auch in der kommenden Partie auf drei Dingen liegen: Konsequenz und Präzision in der Umsetzung unseres Gameplans, aggressives, physisches Spiel und Disziplin in den Unterbrechungen." (Kirk Furey, Assistant Coach EC-KAC)