Steven Strong ist jener KAC-Spieler, der im bisherigen ICE-Saisonverlauf auf die deutlich höchste Time-on-Ice kam. Im Gespräch mit kac.at gibt er seine Einschätzung zur aktuellen Lage ab.
Steven Strong zum Start in die Woche mit neuerlich drei Partien:

 

Über die vergangene Woche, die drei Niederlagen gebracht hat:

„Wir haben in den ersten beiden Partien nicht unser bestes Eishockey gespielt, der Auftritt in Bolzano war aber meiner Meinung nach spielerisch in Ordnung, uns fehlte jedoch die Kaltschnäuzigkeit im Abschluss. Wenn man drei Mal hintereinander verliert, muss man sich die Fehler noch einmal sehr genau anschauen und vor allem auch für die Zukunft daraus lernen. Wir haben für die bevorstehenden Aufgaben ein positives Mindset, denn für mein Gefühl sind wir aktuell an einem Tiefpunkt, von dem aus es nun wieder aufwärts geht. Durch solche Phasen kann man sich nur durchkämpfen, also krempeln wir die Ärmel auf.“

 

Über die formstarken Vienna Capitals, den nächsten Gegner:

„Wien ist eine gute Mannschaft mit starken Spielern. Sie arbeiten hart, insbesondere in Partien gegen uns. Aber es ist ja generell so, dass wir sehr oft auf kämpferisch auftretende Teams treffen, die meist auch gegen uns besonders gut spielen. Wir müssen dem einfach bedingungslose Arbeit entgegenhalten, viele Schüsse aufs Tor bringen und dabei auch dem Goalie die Sicht nehmen. Auch gilt es, verantwortungsvoller zu agieren und nicht zu viele Strafen zu kassieren. Im Powerplay müssen wir sicher dominanter auftreten, insgesamt geht es einfach darum, mit einer positiven Grundhaltung in das Spiel zu gehen.“

 

Über die größere Rolle, die er selbst in den vergangenen Wochen im KAC-Team eingenommen hat:

„Es ist toll, eine größere Rolle zu spielen, ich nehme, was ich bekommen kann. Ich liebe es, Eishockey zu spielen, und ich liebe es, für diesen Klub und in dieser Mannschaft zu spielen, also ist es meine Einstellung, dafür hart zu arbeiten und am Eis die richtigen Entscheidungen zu treffen. Natürlich ist meine erste Priorität die defensive Seite des Spielfelds, darauf baut dann die Offensive auf. Ich kann mich nur weiter reinhängen, meine Leistung abliefern, dann werde ich auch in Zukunft zu Gelegenheiten und größeren Spielanteilen kommen.“