Die Rotjacken wollen in ihrem zweiten Champions Hockey League-Spiel Zählbares auf ihr Konto bringen, kac.at fasst die wichtigsten Informationen zur Partie gegen die Eisbären Berlin am Samstagabend zusammen.

Nach einer ansprechenden Leistung im Auftaktspiel, das aufgrund der großen Qualität des Gegners für die Rotjacken aber ohne Punktgewinn endete, jagt der EC-KAC (auf internationaler Ebene: KAC Klagenfurt) am Samstag, dem 30. August, seine ersten Zähler in der Champions Hockey League-Saison 2025/26. Zu Gast in der Heidi Horten-Arena wird mit den Eisbären Berlin – in den letzten fünf Jahren vierfacher deutscher Meister – ein weiterer renommierter europäischer Spitzenklub sein. Die Partie beginnt wieder um 20.20 Uhr.

TICKETS

Für das zweite Champions Hockey League-Heimspiel der Rotjacken sind mit Stand vom Freitagnachmittag noch rund 260 Sitz- und 410 Stehplatzkarten verfügbar. Diese können durchgehend im Online-Ticketshop des EC-KAC oder am Spieltag ab 18.50 Uhr an der Abendkassa am Haupteingang der Heidi Horten-Arena bezogen werden.

BERICHTERSTATTUNG

Die Begegnung zwischen dem KAC Klagenfurt und den Eisbären Berlin wird von ORF Sport+ (zu sehen auch im Stream auf on.orf.at) übertragen, Sendungsbeginn ist um 20.15 Uhr. Ebenfalls direkt vom Spiel berichtet (ab 20.04 Uhr) das Kärntner Eishockeymagazin im Programm von Radio Kärnten (online empfangbar über sound.orf.at). Außerhalb von Österreich verfügbare Übertragungen (lineares TV und Streaming) sind hier gelistet.

Personelles:

Der EC-KAC muss gegen Berlin unverändert auf Tobias Sablattnig, Matt Fraser und Fabian Hochegger verzichten, die allesamt verletzt sind. Verteidiger Jordan Murray plagt eine Viruserkrankung, die ihn auch dazu zwang, das donnerstägige Spiel gegen Sparta Prague vorzeitig abzubrechen. Ob der Kanadier am Samstag gegen die Eisbären auflaufen kann, wird sich erst am Spieltag entscheiden. Fest steht, dass gegen die Deutschen Eigenbauspieler Gerrit Böhs (17) erstmals in einem Bewerbsspiel im Lineup der Kampfmannschaft stehen wird.

Pre-Game-Kommentar:

„Sparta Prag war am Donnerstag ein Top-Gegner. Teams dieses Kalibers kommen von der ersten Minute an mit Vollgas und geben einem über das gesamte Spielfeld hinweg keine Zeit, um über Entscheidungsoptionen nachzudenken. Mein Eindruck von der Bank aus war, dass wir richtig viele Dinge gut gelöst haben. Die jungen Spieler waren durch die Bank gut, Florian Vorauer hat stark gespielt, was mich sehr für ihn freut, weil er immer hart arbeitet. Insgesamt war das sicher unsere beste Leistung seit der Sommerpause und das ist auch, was wir sehen wollen: Eine klare Steigerung von der Pre-Season zu den Bewerbsspielen.“

„Die Eisbären Berlin als nächster Gegner sind Sparta Prag recht ähnlich: Sie verfügen über viel Tiefe im Lineup und üben kontinuierlich Druck aus, sodass man wenig Zeit und Platz hat, um sich zu entfalten. Dem entgeht man nur, wenn man selbst mitspielt und aktiv ist, sich zurückzuziehen und zu mauern ist keine Option. Die Special Teams werden wieder eine wichtige Rolle spielen, bei Even Strength brauchen wir Kompaktheit in allen drei Zonen. Wenn uns das gelingt, geben wir uns selbst die Chance, erfolgreich zu sein.“

„Wenn ich an meine Zeit bei den Eisbären Berlin zurückdenke, kommt mir zuallererst die große Kulisse in den Sinn, viele Zuschauer und eine gute Show an jedem Abend. Es ist ein schönes Gefühl, dort zu spielen. In der gesamten Organisation sind auch viele sehr nette Leute tätig. Wie wir verfügt auch Berlin über einen starken Stamm an einheimischen Spielern, die schon seit langer Zeit zusammenarbeiten, das ist hier wie dort die Basis für Erfolg. Ich freue mich auf ein Wiedersehen mit einigen Jungs von damals, denen wir am Eis einen guten Fight liefern wollen.“

„Ich finde die Champions Hockey League sehr toll und spannend, es ist cool, gegen Top-Gegner aus anderen, häufig besseren Ligen anzutreten. Wenn ich an den Achtelfinalheimsieg gegen Leksand 2021 zurückdenke, ist das eine wunderbare Erinnerung, ein Höhepunkt in meiner Karriere. Dieser Bewerb kann also Besonderes kreieren. Ich finde es auch gut, dass die ersten vier Vorrundenspiele vor dem Start der heimischen Liga ausgetragen werden, so richtet sich der Fokus ganz darauf. Spielt man in der CHL, macht man nicht sechs, sondern nur drei oder vier Testspiele ehe es dann gleich mit bedeutenden Partien losgeht.“

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