Im Viertelfinale der win2day ICE Hockey League kommt es zum ersten Mal überhaupt in der Ligageschichte zu einer Playoff-Konfrontation zwischen dem EC-KAC und Fehérvár AV19.

Direkt im Anschluss an die letzte Paarung der Pre-Playoffs der win2day ICE Hockey League fand am Sonntagabend der Pick für das Playoff-Viertelfinale statt. Dort durften die Graz99ers als Grunddurchgangssieger zum ersten Mal in ihrer Klubgeschichte (und zudem als erst fünfter Klub überhaupt seit der Einführung des Auswahlverfahrens in der Saison 2012/13) als erstes Team ihren Gegner in der Auftaktrunde der KO-Phase der Meisterschaft nominieren.

Die Steirer entschieden sich für den Grunddurchgangsachten, den EC VSV, sodass dem unmittelbar danach wählenden EC-KAC der HC Pustertal, Olimpija Ljubljana und Fehervár AV19 als mögliche Gegner zur Selektion standen. Der Rekordmeister entschied sich in bewährter Manier und wie bei jedem seiner letzten fünf Picks für jenes Team, das unter den zur Auswahl stehenden die schlechteste Platzierung in der Abschlusstabelle der Regular Season eingenommen hatte, also den Klub aus Ungarn.

Von den vier Saisonduellen mit dem Grunddurchgangszehnten konnte der EC-KAC alle gewinnen, zwei Mal – im Oktober auswärts und im Januar zu Hause – wurde Fehérvár AV19 allerdings erst im Penaltyschießen bzw. in der Verlängerung bezwungen. Obwohl die Ungarn bereits seit 2007 in der nunmehrigen win2day ICE Hockey League vertreten sind, kam es zwischen ihnen und den Rotjacken noch nie zu einer Playoff-Begegnung. Ein KO-Duell zwischen den beiden Klubs ist lediglich aus dem IEL-Viertelfinale im Jahr 2000 verzeichnet, als die Klagenfurter sowohl das Hin- als auch das Rückspiel (4:2 und 7:4) für sich entscheiden konnten.

Head Coach Kirk Furey zum Viertelfinal-Pick: „Wir haben uns beim Pick wie gewohnt für den traditionellen Weg entschieden und das am weitesten unten platzierte unter den zur Auswahl stehenden Teams gepickt. Das ist Fehérvár AV19, dem wir damit zum ersten Mal überhaupt in Playoffs gegenüberstehen. Die Ungarn verfügen über eine erfahrene Mannschaft, in der noch einige Spieler stehen, die beim Finaleinzug 2022 mit dabei waren. Sie wissen also, wie man Playoffs anlegt. Wir bereiten uns auf einen Gegner vor, der clever und kompakt agiert, wir sind aber selbstbewusst genug, dass wir uns primär auf unser eigenes Eishockey konzentrieren. Unser Spielsystem und unsere Herangehensweise an Aufgaben geben uns viel Optimismus, die bevorstehenden Hürden überspringen zu können.“

Ihren Auftakt wird die Playoff-Viertelfinalserie 2026 am kommenden Dienstag, dem 10. März, in Klagenfurt erleben. Zwischen den Duellen Nummer zwei und vier, die am 12. und am 17. März in Székesfehérvár ausgetragen werden, wird auch am Samstag, dem 14. März, in der Heidi Horten-Arena gespielt. Beide Heimpartien der Rotjacken werden um 19.15 Uhr beginnen. Sollten in der „Best-of-Seven“-Konfrontation weitere Begegnungen nötig werden, sind diese für den 19., 21. und 25. März terminiert.

Der Vorverkauf von Einzelkarten für die ersten beiden Heimspiele des EC-KAC im Playoff-Viertelfinale, der auch bereits nicht-verlängerte Abo-Plätze beinhalten wird, startet am Montag, dem 9. März, um 9.00 Uhr parallel im Online-Ticketshop auf tickets.kac.at sowie im KAC-Fanstore in der Heidi Horten-Arena.

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