Der EC-KAC freut sich, bekanntgeben zu können, dass die Position des Assistant Coaches der Kampfmannschaft mit Christoph Brandner besetzt werden konnte. Die Vereinsikone, die seit 2014 als Trainer in der Organisation tätig ist, wird Nachfolger von David Fischer und fortan gemeinsam mit Head Coach Kirk Furey und Goaltending Coach Andrej Hočevar das Trainergespann im Profibetrieb der Rotjacken bilden.
Christoph Brandner wuchs in Kapfenberg auf, wechselte aber bereits im Alter von 21 Jahren zum EC-KAC, dem er seither mit Ausnahme der Periode zwischen 2000 und 2008 auch durchgehend – zunächst als Spieler, später als Trainer – angehörte. Als Aktiver entwickelte sich der Steirer zu einem der stärksten österreichischen Stürmer seiner Generation, mit 99 Toren in 198 Ligaspielen für die Rotjacken zwischen 1996 und 2000 empfahl er sich für ein Auslandsengagement in der DEL, wo er 2003 nicht nur zum Top-Torjäger und Spieler des Jahres avancierte, sondern die Krefeld Pinguine auch zum zweiten und bislang letzten Deutschen Meistertitel ihrer Geschichte führte. Nur ein halbes Jahr später wurde Christoph Brandner im Trikot der Minnesota Wild zum ersten in Österreich geborenen Spieler, der einen Treffer in der NHL erzielte. Nach weiteren internationalen Stationen in Houston (USA), Södertälje (Schweden) und Hamburg (Deutschland) kehrte der Angreifer 2008 zum EC-KAC zurück. Er führte die Rotjacken, mit denen er in diesem Zeitraum drei Mal die Finalserie erreichte, vier Jahre lang als Kapitän an und erzielte bis zu seinem Karriereende 2012 weitere 82 Treffer in 218 Ligaspielen für Klagenfurt. In Summe drei Meistertitel mit dem EC-KAC – eingefahren in den Jahren 2000, 2001 und 2009 – zieren seinen Lebenslauf, mit dem Nationalteam nahm er an acht Weltmeisterschaften und zwei Olympischen Spielen teil.
Seit 2014 ist Christoph Brandner durchgehend als Trainer in der Organisation des EC-KAC aktiv: In insgesamt acht Saisonen (2014 bis 2017 und 2018 bis 2023) arbeitete er altersklassenübergreifend als Development Coach, in zwei Saisonen (2017/18 in der Kampfmannschaft sowie 2023/24 im Future Team) fungierte er als Assistant Coach und zuletzt war er zwei Jahre lang Head Coach des rot-weißen U18-Teams. Parallel dazu ist der ehemalige Stürmer langjähriges Mitglied im Trainerstab des österreichischen A-Nationalteams: Die heurige Weltmeisterschaft in der Schweiz wird seine bereits siebte als Assistant Coach des Team Austria, unter Roger Bader arbeitet er dort ebenfalls an der Seite von Kirk Furey.
General Manager Oliver Pilloni: „Nach dem Abgang von David Fischer haben uns viele Bewerbungen erreicht, wir waren und sind aber der Meinung, dass wir den bestmöglichen Kandidaten zur Nachfolge schon im eigenen Klub hatten. Christoph Brandner hat als Spieler alles erreicht und gesehen, als Trainer hat er in nunmehr zwölf Jahren unterschiedliche Positionen bei uns bekleidet, die aber allesamt einen gemeinsamen Nenner hatten, nämlich die Ausbildungs- und Entwicklungsarbeit mit unseren Nachwuchsspielern. Diese Kompetenz bringt er jetzt auch in unseren Profibereich mit, in dem wir bekanntlich mehr Eigenbauakteure zum Einsatz bringen als jeder unserer Konkurrenten. Christoph Brandner und Kirk Furey haben in den vergangenen Jahren bereits im Nationalteam sehr gut zusammengearbeitet, beim EC-KAC haben sie überdies seit knapp zwei Jahrzehnten vielfach kooperiert. Wir haben für die Besetzung der Position als Assistant Coach eine spannende Lösung gefunden, von der wir überzeugt sind, dass sie zu fortgesetztem Erfolg unserer Kampfmannschaft führen wird.“
„Nach zwei im gleichen Maße intensiven wie lehrreichen, aber auch erfüllenden Jahren als Head Coach des U18-Teams beginnt für mich nun ein neues Kapitel in meinem Leben als Trainer. Die Möglichkeit, mit Kirk Furey und Andrej Hočevar zusammenzuarbeiten, habe ich sehr gerne und mit viel Überzeugung ergriffen, wir arbeiten schon seit Jahren auf verschiedenen Ebenen zusammen und sind sowohl persönlich als auch eishockeytechnisch auf einer Wellenlänge. Für mich waren die beiden vergangenen Jahre als Head Coach der U18-Mannschaft sehr lehrreich, sie haben meinen Horizont als Trainer erweitert. An oberster Stelle stand für mich in meinen verschiedenen Rollen beim EC-KAC die Entwicklungsarbeit, wie man Spieler formt und weiterbringt, wie man aus ihnen dann ein Team bildet, das nachhaltigen Erfolg hat. Genau diese Anforderung sehe ich jetzt auch im Profibereich als gegeben, darum ist mein Wechsel in die Kampfmannschaft kein Bruch, sondern eine logische Fortsetzung dessen, was ich über die letzten Jahre gemacht habe. Meine Grundprinzipien als Trainer – ganzheitliche Entwicklung, klare Kommunikation, Vertrauen in den Entwicklungsprozess – bilden aus meiner Sicht auch im Profieishockey die Grundpfeifer für stabilen und gesunden Erfolg. Danach streben wir in den kommenden Jahren, ich freue mich daher sehr auf die Zusammenarbeit mit den Trainerkollegen, den Mitarbeitenden und vor allem den Spielern. Wir werden eine klare sportliche Identität entwickeln und weiter verfeinern, wobei das Team, wie man in den letzten drei Jahren gesehen hat, eine sehr gute Basis mitbringt. Jetzt wollen wir hinsichtlich der Taktik, der Mentalität und dem Miteinander weitere Fortschritte erzielen und am Ende auch erfolgreich sein“, gibt Christoph Brandner Einblick in seine zukünftige Tätigkeit und seine Ausrichtung als Coach.
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