Der EC-KAC legte am Freitagabend in Salzburg einen famosen Start in die neue Saison in der win2day ICE Hockey League hin. In ihrem ersten Liga-Heimspiel wollen die Rotjacken gleich nachlegen, allerdings kommt mit dem HC Pustertal der amtierende Vizemeister nach Klagenfurt. Für die am Sonntag, dem 20. September 2026, mit Spielbeginn um 17.30 Uhr angesetzte Partie sind noch knapp 350 Tickets erhältlich, Sporteurope.TV überträgt live.
TICKETS
Für das Heimspiel der Rotjacken gegen den HC Pustertal sind mit Stand vom Samstagnachmittag noch 15 Sitzplatz- und acht VIP-Tickets sowie rund 330 Stehplatzkarten verfügbar. Diese sowie über den Zweitmarkt angebotene Plätze von Abonnent/innen sind im Online-Ticketshop des EC-KAC erhältlich. Die Abendkassa am Haupteingang der Heidi Horten-Arena öffnet am Spieltag um 16.00 Uhr.
BERICHTERSTATTUNG
Die Begegnung wird nicht im TV, wohl aber wie gewohnt im vom EC-KAC produzierten und über die Plattform des Streaming-Partners der win2day ICE Hockey League, Sporteurope.TV, ausgestrahlten Livestream übertragen (Pay-per-View). Sendungsbeginn ist mit den Vorberichten um 17.15 Uhr, Joschi Peharz (Moderator), Marco Tscharnig (Kommentator) und Marc Brabant (Experte) bilden das bewährte On-Air-Team. Über den Spielverlauf informiert außerdem Radio Kärnten (online konsumierbar via sound.orf.at im Kärntner Eishockeymagazin (ab 18.04 Uhr).
Die Ausgangssituation:
Der EC-KAC konnte sich am ersten Spieltag der neuen Saison in der win2day ICE Hockey League gleich an die Spitze der Tabelle setzen, die Rotjacken fuhren zum Auftakt am Freitagabend einen großen 7:1-Auswärtssieg beim EC Salzburg ein. Sie kamen damit bei ihrem 93. Auftritt im Volksgarten in der Ligageschichte zu ihrem bislang klarsten Erfolg. Aus einer kompakten Vorstellung des gesamten rot-weißen Kollektivs ragte Goalie Florian Vorauer heraus, der bei seinem ersten Start in Salzburg überhaupt gleich eine starke Performance ablieferte. Besonders überzeugend agierten die Klagenfurter am Freitag im Penalty Killing, wo sie in 9:30 Minuten numerischer Unterlegenheit nicht nur keinen Gegentreffer kassierten, sondern sogar selbst einmal anschreiben konnten. Im ersten Heimspiel einer neuen ICE-Saison vermochte der EC-KAC in der Vergangenheit meist zu reüssieren: Seit der Liga-Neugründung im Jahr 2000 endeten 17 von 26 Premieren vor eigenem Publikum mit einem Erfolg, in den vergangenen drei Spielzeiten gab es jeweils einen Sieg. Die letzte Niederlage bei einem Home Opener war 2022 im Eröffnungsspiel der Heidi Horten-Arena gegen Linz zu verzeichnen.
Der HC Pustertal startete am Freitag ebenso mit einem hochrangigen Erfolgserlebnis in die neue Saison: Die Südtiroler besiegten in der Neuauflage der Finalserie aus dem April den Titelverteidiger aus Graz mit 4:2. Eine zweistellige Anzahl an Torschüssen in jedem der drei Spielabschnitte unterstrich die Leistungskonstanz der Wölfe in dieser Begegnung, zudem überzeugten sie in den Special Teams: Sie trafen zwei Mal im Powerplay und erzielten das 4:2 (ins allerdings bereits verwaiste Gehäuse) bei numerischer Unterlegenheit. In Klagenfurt jagt der HCP nun seinen besten Start der Ligageschichte: In keiner der bislang fünf Spielzeiten in der win2day ICE Hockey League fuhr er an den ersten beiden Spieltagen die vollen sechs Zähler ein. Insgesamt präsentierte sich der letztjährige Vizemeister, am sommerlichen Transfermarkt punktuell zusätzlich verstärkt, zuletzt in prächtiger Form: Schon in der Pre-Season waren auf eine Auftaktniederlage im Penaltyschießen gegen DEL-Klub Ingolstadt (nach zwischenzeitlichem Drei-Tore-Defizit) fünf Siege hintereinander gefolgt. Wie auch seine Mannschaft gut in Schuss ist Eigenbauspieler Tommy Purdeller, der am Freitag gegen die Steirer einen Doppelpack schnürte und damit an einem Abend gleich oft traf wie in den finalen 14 Ligaspielen der vergangenen Saison.
Die Geschichte:
Der HC Pustertal gehört der win2day ICE Hockey League seit dem Jahr 2021 an und bestritt seither exakt 30 Partien gegen den EC-KAC. Die Mehrheit von 19 davon konnten die Rotjacken für sich entscheiden, auch ging die Saisonbilanz aus direkten Duellen in jeder der letzten vier Saisonen an die Klagenfurter. Auf eigenem Eis siegte der österreichische Rekordmeister in elf der 15 Begegnungen, von den letzten zehn Heimspielen gegen die Wölfe ging nur eines verloren. In der Heidi Horten-Arena agierte die sonst in der Regel starke Offensive der Südtiroler häufig schaumgebremst, nur bei drei Auftritten in der Kärntner Landeshauptstadt gelangen ihnen mehr als drei Treffer, ebenso oft gingen sie gänzlich leer aus.
In der vergangenen Saison, die für den Klub aus Brunico/Bruneck mit dem Vizemeistertitel und damit dem größten Erfolg der Klubgeschichte endete, gewann der EC-KAC drei der vier Duelle, nur das letzte Aufeinandertreffen Ende Januar in der Intercable Arena endete mit einem HCP-Sieg. Zwei Erfolge gegen Klagenfurt hintereinander gelangen den Gelb-Schwarzen seit 2023 oder 20 Begegnungen nicht mehr. Auffällig war bei den vier Konfrontationen im Spieljahr 2025/26 auch, dass das sonst bärenstarke Powerplay der Wölfe (das gegen die übrigen elf Gegner eine Erfolgsquote von 22,5 Prozent vorzuweisen hatte) gegen die Rotjacken in vier Partien mit neun Überzahlphasen (16:46 Minuten) ohne Torerfolg blieb.
Personelles:
Beim EC-KAC ist am Samstagvormittag beim optionalen Eistraining der zuletzt erkrankte Clemens Unterweger wieder in den Trainingsbetrieb zurückgekehrt, er sollte am Sonntag gegen den HC Pustertal wieder im Lineup der Rotjacken stehen und damit sein 450. Ligaspiel im Trikot des Rekordmeisters bestreiten. Fehlen werden gegen die Südtiroler damit – Stand Samstagmittag – nur die beiden Langzeitverletzten Jacob Hudson und Fabian Hochegger.
Pre-Game-Kommentar:
Mattias Göransson
„Wir sind sehr glücklich mit dem Ergebnis vom Freitagabend. Das war ein schwieriger Ort und Gegner, um in die Meisterschaft zu starten, ich denke auch, dass das deutliche Resultat nicht das Spiel und seinen Verlauf widergespiegelt hat. Wir wissen, dass es noch einige Bereiche gibt, in denen wir dazulernen und uns weiterentwickeln müssen.“
„Ich denke, dass ich mich bisher ziemlich gut in die Mannschaft eingefügt habe, doch auch hier gilt, dass es noch einiges zu lernen und voranzutreiben gibt, speziell in der Sauberkeit beim Umsetzen des für mich neuen Systems. Ich arbeite jeden Tag daran, dass das gelingt, habe schon einiges Vertrauen in meine Rolle im Team gewonnen und denke, dass ich mich in die richtige Richtung bewege.“
„Der HC Pustertal ist eine starke Mannschaft, die auch viel Tempo mitbringt, darauf werden wir physisch vorbereitet sein, ihre detaillierten Stärken und Vorzüge arbeiten wir im Videostudium heraus. Heute regenerieren wir ein wenig, damit die Akkus morgen voll aufgeladen sind und wir wieder eine gute Vorstellung abliefern können.“
„Die Atmosphäre in der Heidi Horten-Arena war schon in der Pre-Season und bei den Champions Hockey League-Heimspielen gut, ich freue mich aber sehr darauf, jetzt auch die vollbesetzte Halle zu erleben.“
Datenschutzeinstellungen 


