Zu einem angesichts der Personalsituation ungünstigen Zeitpunkt wartet am Dienstag, dem 6. Oktober 2026, ein das weitere Schicksal des österreichischen Rekordmeisters in der Champions Hockey League-Saison 2026/27 bestimmendes Heimspiel auf den EC-KAC (auf internationaler Ebene: KAC Klagenfurt). Die Rotjacken empfangen den sich in einer veritablen Ergebniskrise befindlichen amtierenden Vizemeister Finnlands, KooKoo Kouvola, in der Heidi Horten-Arena. Spielbeginn ist um 19.15 Uhr.
TICKETS
Für das dritte und letzte Heimspiel in der Vorrunde der Champions Hockey League sind Eintrittskarten noch in sämtlichen Kategorien verfügbar. Sitzplatztickets kosten nur €30,00 (Kategorie Kind: €15,00), Stehplatzkarten sind um €20,00 erhältlich (Kind: €10,00). Zu beziehen sind diese wie auch VIP-Tickets (€150,00) durchgehend über den Online-Ticketshop des EC-KAC oder am Spieltag ab 17.45 Uhr an der Abendkassa am Haupteingang der Heidi Horten Arena.
BERICHTERSTATTUNG
Die Begegnung zwischen dem KAC Klagenfurt und den Bordeaux Boxers wird vom CHL-Rechteinhaber für Österreich, dem ORF, nicht im TV übertragen. Einen Video-Livestream bietet hingegen Sporteuope.TV an (Pay-per-View, €7,90), zu berücksichtigen ist dabei, dass dieses CHL-Spiel nicht Teil von laufenden ICE-Streaming-Abonnements ist. Ebenfalls direkt vom Spiel berichtet (ab 20.04 Uhr) das Kärntner Eishockeymagazin im Programm von Radio Kärnten (online empfangbar über sound.orf.at). Außerhalb von Österreich verfügbare Übertragungen (lineares TV und Streaming) sind hier gelistet.
Ausgangssituation:
Der EC-KAC hat seine siebte Saison in der Champions Hockey League mit einem Overtime-Heimsieg gegen die Bordeaux Boxers eröffnet, seither aber drei Mal knapp verloren. Während die beiden 1:3-Niederlagen gegen den Schweizer Meister Fribourg-Gottéron und die Kölner Haie durchaus ehrbare Ergebnisse darstellten, verringerte insbesondere der 1:2-Verlust beim norwegischen Titelträger Storhamar die Klagenfurter Chancen, sich zum zweiten Mal für die KO-Phase der Königsklasse zu qualifizieren. Dementsprechend benötigen die Rotjacken am Dienstagabend im Heimspiel gegen den finnischen Vizemeister zwingend einen Sieg, um im Rennen um einen Platz im Achtelfinale zu bleiben.
Der Verlauf der bisherigen CHL-Saison von KooKoo Kouvola gestaltete sich sehr ähnlich jenem der Klagenfurter, auf einen Auftaktsieg folgten drei Niederlagen. Der Unterschied ist, dass die Finnen bereits vier Zähler auf ihr Konto brachten und daher aktuell noch über etwas bessere Aussichten hinsichtlich des Erreichens der nächsten Runde verfügen. Allerdings sind auch die Schwarz-Orangen am Dienstag gehörig unter Druck, verlassen sie Klagefurt ohne Punktezuwachs, sind wohl auch ihre Chancen in Richtung KO-Phase dahin. Auf das Gemüt drückt wohl auch die fast schon unglaubliche aktuelle Niederlagenserie: Bewerbsübergreifend hat KooKoo in CHL und heimischer Liiga jedes der letzten 13 Spiele verloren.
Personelles:
Die in den vergangenen Wochen bereits sehr angespannte Personalsituation beim EC-KAC driftete in den letzten Tagen ins Groteske ab: Nahmen die Rotjacken das Ligaspiel in Linz am Sonntag bereits mit acht Ausfällen in Angriff, verloren sie während der Partie mit Raphael Herburger (erkrankt) und Travis St. Denis (verletzt) zwei weitere Stammkräfte. Der Trainerstab stufte das Mannschaftstraining am Montag daher nicht nur zu einer optionalen Einheit herab, er stellte es den gesunden Spielern sogar frei, ob sie überhaupt in der Halle erscheinen, um das Risiko weiterer Ausfälle zu minimieren. Wie das Lineup für das CHL-Heimspiel gegen KooKoo Kouvola am Dienstag aussieht, wird sich demnach erst am Spieltag entscheiden, zumal das Future Team am Montagabend sein drittes AHL-Spiel binnen fünf Tagen bestreitet und in seiner Funktion als Personal-Reservoir daher ebenfalls eingeschränkt ist.
Pre-Game-Kommentar:
Thimo Nickl
„Wir sind in der vergangenen Woche etwas auf die schiefe Bahn geraten, aus dieser Lage müssen wir uns jetzt Schritt für Schritt befreien und wieder zu unserem eigenen Spiel finden. Die personelle Situation macht es nicht einfacher, was keine Ausrede ist, aber in so häufig wechselnden Konstellationen fällt es schwer, Automatismen in der Abstimmung untereinander zu etablieren. Die CHL-Partie gegen KooKoo sehen wir als Gelegenheit, den Weg zurück zu unserer Normalform zu beginnen, der Gegner hatte in den letzten Wochen selbst Probleme, ist als amtierender finnischer Vizemeister aber natürlich eine Spitzenmannschaft mit großen Qualitäten.“
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