Der EC-KAC hat sich dazu entschieden, nach zwei Jahren Unterbrechung wieder eine Mannschaft in der Alps Hockey League zu stellen. Während das Future Team in der Vergangenheit (2016 bis 2024) eine Zweitvertretung darstellte, in der neben einzelnen routinierten Stammkräften sowohl Talente aus dem eigenen Nachwuchs als auch Ergänzungsspieler aus der Kampfmannschaft zum Einsatz kamen, wird es in Zukunft eine reine Entwicklungsmannschaft darstellen. „Wir lassen in das neuerliche AHL-Engagement die Learnings aus den bisherigen acht Jahren unserer Beteiligung an diesem Bewerb einfließen. In der Vergangenheit entwickelten wir im Future Team zahlreiche Spieler, die dadurch später eine Profikarriere einschlagen konnten. Der neue Ansatz sieht vor, dass unsere Talente auch lernen und darauf vorbereitet werden, Führungsspieler zu werden, beispielsweise mit der Übernahme von Verantwortung in entscheidenden Spielphasen oder Special Team-Situationen, was damals meist die routinierten Kräfte im Team beanspruchten“, umreißt Johannes Schwaiger, Präsident des EC-KAC, die zukünftige Ausrichtung.
Der Kader des Future Teams 2026/27 wird demnach zum Großteil jenem der in der abgelaufenen Saison so erfolgreichen U20-Mannschaft des Klubs entsprechen. Peter Kasper, der als Assistant Coach gemeinsam mit Head Coach Roger Öhman das Projekt des Wiedereinstiegs in die Alps Hockey League forciert hat, erklärt: „Wir sehen im aktuellen U20-Team deutlich mehr individuelles Talent als in den Future Teams der Vergangenheit, dieses muss für die mittelfristig gedeihliche Entwicklung des Unterbaus unserer Kampfmannschaft gefördert werden. Unser Ziel ist es, dass wir die am unangenehmsten zu bespielende Mannschaft in der Alps Hockey League sind, weil wir über 60 Minuten hinweg mit viel Tempo und Physis auftreten, niemals aufhören, uns zu bewegen. Wenn wir dies mit unserem hohen Skill-Level in Einklang bringen, werden wir in diesem Bewerb eine gute Rolle spielen.“
Nötig wurde diese weitreichende Veränderung in der letzten Altersstufe der rot-weißen Nachwuchsabteilung in Folge der Reformierung der internationalen U20-Meisterschaft. Dort wird die Anzahl an kompetitiven Begegnungen weiter reduziert, was die Perspektiven für fordernde und wettbewerbsorientierte Ausbildung und Entwicklung, die der EC-KAC anstrebt, zusätzlich einschränkt. Für den Klub, der bereits jetzt mehr im eigenen Unterbau ausgebildete Spieler in seinem Profiteam einsetzt als jeder seiner Mitbewerber, ist eine auf adäquatem sportlichem Niveau operierende Schnittstelle am Übergang vom Nachwuchs- zum Erwachseneneishockey unerlässlich. Der Rückzug aus der U20-Meisterschaft und Wechsel des Future Teams zurück in die Alps Hockey League sind im Sinne der mittel- und langfristigen Vereinsphilosophie alternativlos.
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