Beim EC-KAC wurden in den vergangenen Tagen entscheidende Weichenstellungen hinsichtlich der sportlichen Führung des Profiteams vorgenommen: Kirk Furey wurde langfristig als Head Coach der Rotjacken bestätigt und hat einen neuen Vertrag über die kommenden drei Spielzeiten unterschrieben.
Der Kanadier geht im Sommer in seine bereits 20. Saison beim österreichischen Rekordmeister, dem er sich im Sommer 2007 als Spieler angeschlossen hatte. Er beendete seine aktive Laufbahn 2015 nach zwei Meister- und zwei Vizemeistertiteln mit insgesamt 488 Ligaspieleinsätzen für den EC-KAC, was dem Höchstwert eines Importspielers in der Vereinsgeschichte entspricht. Nach zwei Jahren als Assistant Coach stieg Kirk Furey 2017 zum Head Coach auf, wobei er zunächst die rot-weiße U18-Mannschaft und dann ab 2018 für fünf Saisonen das Future Team in der Alps Hockey League verantwortete. Gemeinsam mit seinem Assistenten David Fischer übernahm der Wahl-Klagenfurter im Sommer 2023 die Kampfmannschaft des EC-KAC, die er seither zu zwei ersten und einem zweiten Platz in den Abschlusstabellen der Grunddurchgänge dieser drei Spielzeiten führte. Zwei Finalteilnahmen (2024 und 2025) und drei Qualifikationen für die Champions Hockey League hintereinander runden das positive Gesamtbild ab. Aktuell hält Kirk Furey bei einer Winning Percentage von 64,7 Prozent, wodurch er jeden seiner letzten elf Vorgänger – darunter die Meistertrainer Petri Matikainen, Christer Olsson und Emanuel Viveiros – übertrumpft.
„Als Spieler, Trainer im Unterbau und in den letzten drei Jahren als Head Coach der Kampfmannschaft hat Kirk Furey über die vergangenen knapp zwei Dekaden eindrucksvoll unter Beweis gestellt, wie sehr ihm unser Verein am Herzen liegt. Er hat eine starke Entwicklung hingelegt und gemeinsam mit seinem Staff unser Profiteam zu einer erfolgreichen Gruppe geformt, die konstant in der Spitzengruppe der win2day ICE Hockey League zu Hause ist. Parallel funktioniert der Einbau von im eigenen Klub ausgebildeten Athleten so gut wie seit vielen Jahren nicht mehr, die Halle ist fast das gesamte Jahr über voll, weil das Klagenfurter Publikum genau diese Kombination aus Erfolg und Wahrung der Identität sehen will. Daher war es für uns ganz klar, dass wir den eingeschlagenen Weg weitergehen wollen und auch langfristig auf Kirk Furey bauen und ihm vertrauen“, fasst General Manager Oliver Pilloni die der Entscheidung zu Grunde liegenden Argumente zusammen.
Kirk Furey: „Ich bin sowohl stolz als auch dankbar, dass ich weiterhin für den EC-KAC tätig sein kann, einen Klub, der von sehr großer Geschichte begleitet ist. Ich freue mich, weiterhin mit Oliver Pilloni, der Mannschaft und all den Personen rund um dieses Team zusammenzuarbeiten, ich denke, wir können optimistisch in die Zukunft blicken. Mit Ausnahme des Gewinns des Meisterpokals, was zu jeder Zeit das Ziel jedes Spielers und Trainers ist, haben wir in den vergangenen drei Jahren sehr viel Positives erreicht und entwickelt. Parallel haben wir alle das Gefühl, noch unerledigte Arbeit hinterlassen zu haben, weil eben der Titel gefehlt hat. Den insgesamt guten Weg werden wir fortsetzen, auch wenn wir das ohne David Fischer tun müssen. Wir werden ihn als Person und als Trainer sehr vermissen, er ist ein großartiger Mensch und wird in Zukunft zweifellos sehr erfolgreich sein. Wir wünschen ihm als unseren Kollegen und Freund nur das Beste. Unsere Zielsetzungen für die kommenden Saisonen sind sehr klar: Es gibt Stufen, die wir in der aktuellen Konstellation noch nicht erklommen haben. Der EC-KAC soll weiterhin ein Spitzenklub in der win2day ICE Hockey League sein und auch auf internationaler Ebene in der Champions Hockey League beweisen, wozu er im Stande ist. Darauf freue ich mich.”


Nach dem Abgang von David Fischer wird die Position des Assistant Coachs von Kirk Furey in den kommenden Wochen neu besetzt, dem Trainerstab weiterhin angehören wird in jedem Fall Andrej Hočevar. Der Goaltending Coach, der bereits seit sechs Jahren für den EC-KAC arbeitet, hat sich ebenfalls langfristig (bis 2029) an den Klub gebunden. Neben seiner Arbeit mit den Torhütern des Profiteams verantwortet der Slowene mit seinen Assistenten Michael Sicher und Jakob Holzer auch die Ausbildung und Entwicklung der Goalies in der Nachwuchsabteilung. Unter seiner Ägide hat sich Eigenbau-Torhüter Florian Vorauer als Schlussmann in der Kampfmannschaft und ebenso im WM-Kader Österreichs etabliert, im Unterbau stehen KAC-Goalies in nahezu jedem Jahrgang in den Aufgeboten der Juniorennationalteams ihrer jeweiligen Heimatländer.
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