Beim Serienstand von 1:1 erlebt das Finale 2024 der win2day ICE Hockey League am Dienstag in der Heidi Horten-Arena seinen dritten Akt, kac.at liefert die wichtigsten Informationen zu dieser Partie.

Nach zwei Auswärtssiegen in den beiden ersten Begegnungen steht es in der Finalserie der win2day ICE Hockey League zwischen dem EC-KAC und dem EC Salzburg 1:1 unentschieden. Das dritte Duell geht am Dienstag, dem 9. April 2024, wieder in Klagenfurt über die Bühne, die Heidi Horten-Arena ist zum 21. Mal in der laufenden Saison ausverkauft. Puls24 überträgt die Partie live im Free-TV, Spielbeginn ist um 19.30 Uhr.

TICKETS

Für das zweite Heimspiel des EC-KAC im Finale waren sämtliche Eintrittskarten innerhalb weniger Minuten nach Verkaufsstart vergriffen. An der Abendkassa sind (ab 18.00 Uhr) nur noch hinterlegte Tickets erhältlich. Die Hallentore öffnen um 18.30 Uhr, die Vorberichte auf die Begegnung im Studio von #Rotjacken-TV starten um 18.50 Uhr. Alle Einzelkarten und Abonnements gelten am Spieltag ab 17.00 Uhr und bis Betriebsende als Fahrscheine im gesamten Liniennetz von Klagenfurt Mobil.

BERICHTERSTATTUNG

Jedes Finalserienduell zwischen Klagenfurt und Salzburg wird von Puls24 live übertragen, die um 19.05 Uhr beginnende Sendung kann via puls24.at/eishockey auch im Livestream verfolgt werden, zudem ist die Übertragung im Angebot des Streamingdiensts Joyn verfügbar. Über den Verlauf der Begegnung berichtet ab 19.04 Uhr auch das Kärntner Eishockeymagazin im Programm von Radio Kärnten (online zu empfangen via sound.orf.at), der Liveticker auf ticker.kac.at entfällt aufgrund der Free-TV-Übertragung.

Die Ausgangssituation:

Der EC-KAC konnte sich am Sonntagabend mit einem 5:2-Erfolg in Salzburg den Heimvorteil in der Finalserie zurückholen, die Rotjacken fuhren auch in ihrem sechsten Auswärtsspiel der diesjährigen Playoffs einen Sieg in regulärer Spielzeit ein. Einen 1:1-Serienstand in „Best-of-Seven“-Duellen gab es in der Klubgeschichte der Klagenfurter bislang 24 Mal, in 14 Fällen konnte sich Rot-Weiß am Ende auch durchsetzen. Der Rekordmeister musste jede seiner bislang drei Niederlagen in den laufenden Playoffs auf eigenem Eis hinnehmen, allerdings kassierte der EC-KAC in nur einem seiner sechs Heimspiele mehr als zwei Gegentreffer. Begegnungen mit dem EC Salzburg auf Klagenfurter Eis waren in der jüngeren Vergangenheit meist knappe Angelegenheiten, fünf der letzten neun Aufeinandertreffen erlebten eine Verlängerung. In den ersten beiden Finalspielen präsentierten sich die Rotjacken in der Defensive sehr stabil, in insgesamt 88:21 Minuten an Even Strength-Eishockey ließen sie lediglich einen Gegentreffer – das Overtime-Tor von Paul Huber im ersten Endspiel – zu.

Der EC Salzburg kassierte im zweiten Finalduell am Sonntag zum erst dritten Mal im Verlauf seiner letzten 51 Playoff-Partien mehr als vier Gegentreffer, in jedem dieser Fälle war der EC-KAC der Gegner (Halbfinale 2021 und 2023, Finale 2024). Die Roten Bullen kamen bei ihrem ersten Heimauftritt in der Endspielserie aber auch in der Offensive weniger gut zur Geltung als im Auftaktspiel am Freitag: Jede Puckbesitz-Sequenz der Mozartstädter bei Even Strength im Angriffsdrittel war durchschnittlich um satte 23,0 Prozent kürzer als noch im ersten Finalduell. Ein Serienstand von 1:1 ist für den Titelverteidiger historisch betrachtet ein recht gutes Omen: In nach zwei Partien ausgeglichenen „Best-of-Seven“-Serien setzte sich Salzburg öfter (sechs Mal) ohne weitere Niederlage mit 4:1 durch als dass man die Konfrontation noch verlor (vier Mal). Die Red Bulls siegten in 17 von 21 Serien, in denen es zwischenzeitlich 1:1 stand. In den beiden bisherigen Finalspielen war der EC Salzburg das etwas ineffektivere Team: 4,92 Expected Goals standen nur drei tatsächlich erzielte Treffer gegenüber, der EC-KAC erfüllte seine erwartbare Quote hingegen (fünf Tore bei 4,86 Expected Goals).

Personelles:

Bei den Rotjacken hat sich die personelle Ausgangslage nicht verändert, Tobias Sablattnig wird in dieser Saison nicht mehr auf das Eis zurückkehren und Thomas Hundertpfund ist weiterhin angeschlagen. Der Kapitän der Klagenfurter musste am Sonntag erst am letzten Abdruck auf einen Einsatz verzichten, auch für Finalspiel drei ist seine Mitwirkung aufgrund einer hartnäckigen Oberkörperblessur noch nicht gesichert, aber zumindest im Bereich des Möglichen. Eine endgültige Entscheidung wird in dieser Frage erneut erst am Spieltag fallen.

Pre-Game-Kommentar:

„Die ersten beiden Partien haben gezeigt, dass wir in einer sehr engen und vermutlich langen Serie stehen. Das Heimspiel war enorm ausgeglichen, wir brauchten nach der zehntägigen Spielpause aber ein wenig, um in den Rhythmus zu finden. Trotz der Niederlage war es insofern ein wertvoller Auftakt für uns, weil wir herausfinden konnten, wie Salzburg spielt. Im zweiten Duell kam Salzburg sehr stark aus der Kabine, wir haben dem Druck aber standgehalten und nach den Anfangsminuten unsere Beine gefunden. Da konnten wir dann zeigen, wie wir spielen und was uns schon die gesamte Saison hindurch erfolgreich gemacht hat. Können wir diesen Weg weitergehen, gebe ich uns für diese Serie gute Chancen.“

„Es gibt keinen eindeutigen Grund, den ich dafür geltend machen könnte, warum alle unsere Playoff-Niederlagen aus Heimspielen resultierten. Ich denke aber, dass morgen Abend kein weiterer Verlust auf eigenem Eis dazukommt, wir werden definitiv bereit für diese Partie sein. Wir haben unseren Rhythmus gefunden, fühlen uns gut und sind hungrig, jetzt wollen wir beweisen, dass wir im Grunddurchgang zurecht den ersten Platz belegt haben. Wir sind eine gute Mannschaft, in der sich jeder auf seine Mitspieler verlassen kann, wir freuen uns auf den morgigen Abend.“

„Meine Frau hat mich unlängst gefragt, wann ich das letzte Mal in einer Finalserie stand, und das war tatsächlich in meiner Juniorenzeit in der WHL. Das ist lange her, wir haben damals verloren und daher ist die Erinnerung noch präsent, diese Erfahrung will ich nicht noch einmal machen. Aber wie gesagt, wir sind hungrig, freuen uns auf das nächste Spiel und ich persönlich will aktuell nichts mehr, als gegen Salzburg zu gewinnen.“

„In dieser Finalserie spricht für uns, dass wir eine sehr verschworene Truppe sind, in unserer Kabine sitzt eine Gruppe von Brüdern. Wir haben nicht vier erste Linien, die sich gegenseitig im Toreschießen überbieten, vielmehr sind wir eine Mannschaft, in der jeder seine Rolle kennt und erfüllt, bei jedem steht der Erfolg des Teams im Vordergrund. Hinten steht Sebastian Dahm sprichwörtlich am Kopf, die Special Teams waren zuletzt recht gut, insgesamt gibt es viele positive Zeichen und wenn wir jetzt auch noch Thomas Hundertpfund zurückbekommen könnten, würden wir noch besser aussehen.“