Zum Abschluss der fünften Woche in Folge mit jeweils drei Bewerbsspielen empfängt der EC-KAC (neun Siege, fünf Niederlagen) am Sonntag, dem 25. Oktober 2026, den die aktuelle Tabelle der win2day ICE Hockey League anführenden HC Bolzano (zehn Siege, drei Niederlagen) in der Heidi Horten-Arena. Das Spitzenspiel, für das Sitzplatzkarten bereits ausverkauft sind, beginnt wie an Sonn- und Feiertagen gewohnt um 17.30 Uhr und kann auch im Livestream auf Sporteurope.TV verfolgt werden.
TICKETS
Für das Heimspiel des EC-KAC gegen den aktuellen Tabellenführer sind Sitzplatzkarten bereits vergriffen, noch verfügbar sind drei VIP- sowie rund 245 Stehplatzkarten. Diese sowie auch potenziell von Abonnent/innen via Zweitmarkt freigegebene Tickets sind durchgehend im Online-Ticketshop des EC-KAC erhältlich. Die Abendkassa am Haupteingang der Heidi Horten-Arena öffnet am Spieltag um 16.00 Uhr.
BERICHTERSTATTUNG
Die Begegnung wird nicht im TV, wohl aber wie gewohnt im vom EC-KAC produzierten und über die Plattform des Streaming-Partners der win2day ICE Hockey League, Sporteurope.TV, ausgestrahlten Livestream übertragen (Pay-per-View). Sendungsbeginn ist mit den Vorberichten um 17.15 Uhr, Joschi Peharz (Moderator), Marco Tscharnig (Kommentator) und Marc Brabant (Experte) bilden das bewährte On-Air-Trio. Über den Spielverlauf informiert außerdem Radio Kärnten (online konsumierbar via sound.orf.at im Kärntner Eishockeymagazin (ab 18.04 Uhr).
Die Ausgangssituation:
Der EC-KAC konnte seine beiden bisherigen Spiele in der laufenden Woche für sich entscheiden, auf einen 6:3-Heimerfolg gegen Fehérvár AV19 am Mittwoch folgte ein hart erarbeiteter 3:2-Auswärtssieg beim Milano Hockey Club am Freitag und damit der erste rot-weiße „Dreipunkter“ in der Fremde im Monat Oktober. Die in den vergangenen Wochen nicht immer sattelfeste Defensive der Rotjacken präsentierte sich in der Lombardei deutlich verbessert, zum ersten Mal in der aktuellen ICE-Saison kassierte der Rekordmeister kein Gegentor bei Even Strength. Als offensive Lebensversicherung erwies sich in den vergangenen Wochen immer häufiger die rein aus Eigenbauspielern zusammengesetzte, nominell dritte Sturmformation: Finn van Ee, Tobias Sablattnig und Daniel Obersteiner halten nach 14 Partien gemeinsam bei bereits 27 Scorerpunkten. Im zuvor so starken Überzahlspiel machte sich beim EC-KAC zuletzt allerdings das Fehlen zahlreicher Leistungsträger bemerkbar: In den jüngsten drei Ligaspielen führte keine von acht, sich über insgesamt 15:38 Minuten erstreckenden Powerplay-Phasen zu einem Treffer, auch gaben die Klagenfurter dabei nur magere acht Torschüsse ab.
Der HC Bolzano ist der große Dominator der bisherigen Saison in der win2day ICE Hockey League, von 13 Partien ging nur eine einzige, das Auswärtsspiel in Ljubljana zur Monatsmitte (4:5), in regulärer Spielzeit verloren. Die Füchse haben unter allen 14 Mannschaften im Bewerb aus dem Spiel heraus sowohl die meisten Treffer erzielt (4,23 pro Spiel) als auch die wenigsten Gegentore kassiert (2,38). Nach Klagenfurt kommen die Südtiroler mit drei überzeugenden Siegen hintereinander (5:0 und 6:0 gegen Linz und Innsbruck, zuletzt 6:3 bei den Pioneers Vorarlberg) im Gepäck, wobei sie überragende 16 ihrer 17 Tore während dieses Streaks bei numerischem Gleichstand am Eis verbuchen konnten, was insgesamt für eine sehr durchsetzungsstarke Offensive spricht. Bereits acht Kaderspieler halten bei einer zweistelligen Anzahl an Scorerpunkten. Die einzigen beiden Bereiche, in denen der HCB bislang noch nicht überdurchschnittlich performte, sind das Unterzahlspiel, dessen Erfolgsquote nur die zwölftbeste im ligaweiten Vergleich ist, sowie die Leistungen in der Fremde: Der Sieg in Feldkirch am Freitag war der erst dritte nach regulärer Spielzeit beim siebten Auswärtsauftritt der Saison.
Die Geschichte:
Der HC Bolzano, in früheren Jahrzehnten bereits häufiger Gegner der Rotjacken im Alpenpokal, dem Europacup und der Alpenliga, ist seit dem Sommer 2013 Teil der nunmehrigen win2day ICE Hockey League und konnte diese auch bereits zwei Mal (2014 und 2018) gewinnen. Mit dem EC-KAC kam es in diesem Zeitraum zu 81 direkten Begegnungen, von denen die Klagenfurter die knappe Mehrheit von 43 (gegenüber 38) für sich entscheiden konnten. Allerdings machten die Füchse in dieser Bilanz in der jüngeren Vergangenheit einigen Boden gut, zwölf der letzten 17 Konfrontationen gingen an den Klub aus Südtirol. Speziell auf eigenem Eis hatten die Klagenfurter mit Bolzano/Bozen in den letzten Jahren einige Probleme, von den jüngsten acht Heimspielen gegen den HCB konnte der EC-KAC nur ein einziges – jenes im Dezember 2023 – gewinnen.
Das erste Saisonduell, ausgetragen am 2. Oktober in der Sparkasse Arena, blieb bis zur 28. Spielminute torlos, endete letztlich aber mit einem klaren 4:0-Erfolg für das Team von Head Coach Antti Karhula. Vor besondere Herausforderungen stellten die Rotjacken in dieser Begegnung die beiden HCB-Offensivtandems Schneider/McClure und Bradley/Gazley, die insgesamt auch sechs Scorerpunkte verbuchen konnten. Der EC-KAC kam in dieser Partie auf einen Scheibenbesitz-Anteil von nur 45,8 Prozent, was den niedrigsten Wert in der gesamten bisherigen ICE-Saison darstellte.
Personelles:
Beim EC-KAC sind keine personellen Veränderungen gegenüber dem Freitag zu erwarten, unverändert muss der Trainerstab auf sieben Stammkräfte – Sebastian Dahm, Maximilian Preiml, Nick Petersen, Jan Muršak, Ben Öfner, Fabian Hochegger und Matt Fraser – verzichten. Bei Nick Petersen wurde in weiterführenden Untersuchungen eine Unterkörperverletzung diagnostiziert, die ihn für mehrere Wochen vom Eis fernhalten wird. So ist gegen den HCB Südtirol neuerlich von einem Lineup mit nur sechs Verteidigern und zwölf Stürmern auszugehen, zumal das Future Team am Samstagabend ebenfalls schon sein drittes Ligaspiel in dieser Woche bestreitet und mögliche Nachrücker bereits entsprechend belastet sind.
Pre-Game-Kommentar:
Finn van Ee:
„Die Partie am Freitag in Milano war schwer, sie hat uns aber drei sehr wichtige Punkte gebracht, nachdem wir gegen diesen Gegner schon zu Hause gewinnen hätten können, es aber nicht getan haben. Wir waren auf ein enges Spiel vorbereitet und wussten, was zu tun ist, so kamen wir zu einem Erfolg gegen ein gutes Team.“
„Dass unsere Linie so gut performen kann, ist sehr erfreulich, wir werfen uns richtig rein, arbeiten hart und laufen viel Eis, wir alle drei sind uns nicht zu schade für den Backcheck oder das Blocken von Schüssen. Dazu kommt, dass wir auch offensiv immer besser harmonieren und nun auch regelmäßig treffen. Es geht vieles auf und es macht großen Spaß, mit diesen beiden Jungs zu spielen.“
„Ich erwarte mir am Sonntag ein anderes Spiel als auswärts gegen den HCB. Alleine schon, weil die Eisfläche in Bolzano sehr groß ist, der Gegner jetzt aber zu uns kommt und auf unserem kleineren Spielfeld spielen muss. Sie verfügen über einen sehr guten Goalie, den wir zuletzt nicht bezwingen konnten, das muss sich zu Hause nun ändern. Wir brauchen da mehr Kreativität, müssen in der Offensive mehr probieren und dann, ähnlich wie gegen Milano, ruhig bleiben, sicher spielen und hinten unser System sauber umsetzen, dann wird das schon.“
„Meine persönlichen Akkus sind noch gut gefüllt, ich mag Wochen mit drei Spielen, da ist man immer im Rhythmus und fühlt sich wohl. Natürlich zehren die vielen Ausfälle an unserer Kraft als Kollektiv, ich selbst kann aber noch Vollgas geben.“



