Als Ersatz für den verletzten Sebastian Dahm und als Ergänzung zu Florian Vorauer hat der EC-KAC den lettischen WM-Teilnehmer Mareks Mitens unter Vertrag genommen.

Der EC-KAC freut sich, bekanntgeben zu können, dass die Suche nach einem Torhüter, deren Notwendigkeit sich aufgrund der langfristigen Verletzung von Sebastian Dahm ergab, erfolgreich abgeschlossen wurde. Der Klub hat den lettischen Nationalteam-Goalie Mareks Mitens verpflichtet, der vertraglich vorerst bis zur Länderspielpause im November gebunden wurde.

Mareks Mitens wechselte schon im Alter von 18 Jahren aus seiner Heimat Lettland in die Vereinigten Staaten, nach einer Saison in der NAHL startete er 2017 seine vierjährige College-Karriere, in der er die Lake Superior State University repräsentierte. Am Ende seiner Studienzeit schaffte der Torhüter den Sprung in die AHL, in der er im April 2021 für die Binghamton Devils debütierte. In der Spielzeit 2021/22 splittete der Lette seine Zeit zwischen der AHL (Utica) und ECHL (Adirondack), zudem lief er zum ersten Mal auch für das A-Nationalteam Lettlands auf. Seit Sommer 2023 ist Mareks Mitens wieder in Europa aktiv, wo er seither in den höchsten Ligen Tschechiens (Rytíři Kladno) und der Slowakei (Spišská Nová Ves und zuletzt Banská Bystrica) unter Vertrag stand. Nachdem der heute 28-Jährige bei der Weltmeisterschaft 2025 zum ersten Mal im WM-Kader Lettlands stand, kam er bei der heurigen Auflage des Turniers in der Schweiz im Spiel gegen den späteren Titelträger Finnland auch zu seinem ersten Einsatz. In der laufenden Saison war der Goalie bislang vereinslos, er schließt sich dem EC-KAC per sofort an und wird noch am Wochenende in Klagenfurt erwartet.

„Unser Goaltending Coach hat rund 30 verfügbare Torhüter sehr genau unter die Lupe genommen und analysiert, in der Balance aus unseren sportlichen Erwartungen und wirtschaftlichen Möglichkeiten haben wir uns dafür entschieden, Mareks Mitens zu uns zu holen. Er bringt bereits viel internationale Erfahrung mit nach Klagenfurt, war in guten Ligen unterwegs und spielte auch bei der letzten A-Weltmeisterschaft. Vor allem erfüllt er unser Anforderungsprofil, eine Ergänzung zu Florian Vorauer zur Verfügung zu haben, sehr passend“, kommentierte General Manager Oliver Pilloni die Verpflichtung des Letten.