Die fünfte Woche in Folge mit drei Bewerbsspielen startet für den EC-KAC (sieben Siege, fünf Niederlagen) am Mittwoch, dem 21. Oktober 2026, mit einem Heimspiel. In der win2day ICE Hockey League empfangen die Rotjacken den letztjährigen Halbfinalisten Fehérvár AV19 (vier Siege, acht Niederlagen) in der Heidi Horten-Arena. Für diese Begegnung sind noch überdurchschnittlich viele Eintrittskarten in sämtlichen Kategorien verfügbar. Spielbeginn ist um 19.15 Uhr, Sporteurope.TV überträgt live.
TICKETS
Für das Heimspiel des EC-KAC gegen Fehérvár AV19 sind noch Eintrittskarten in sämtlichen Kategorien – rund 40 Sitz-, 440 Steh- und 15 VIP-Tickets – verfügbar. Auch die beiden auf Spieltagsbasis angebotenen Skyboxen für jeweils sechs Personen können noch gebucht werden. Bezugsquelle für sämtliche noch unverkauften Plätze sowie auch potenziell von Abonnent/innen via Zweitmarkt freigegebene Karten ist der Online-Ticketshop des EC-KAC. Die Abendkassa am Haupteingang der Heidi Horten-Arena öffnet am Spieltag um 17.45 Uhr.
BERICHTERSTATTUNG
Die Begegnung wird nicht im TV, wohl aber wie gewohnt im vom EC-KAC produzierten und über die Plattform des Streaming-Partners der win2day ICE Hockey League, Sporteurope.TV, ausgestrahlten Livestream übertragen (Pay-per-View). Sendungsbeginn ist mit den Vorberichten um 19.00 Uhr. Über den Spielverlauf informiert außerdem Radio Kärnten (online konsumierbar via sound.orf.at im Kärntner Eishockeymagazin (ab 20.04 Uhr).
Die Ausgangssituation:
Der EC-KAC hat ein enttäuschendes Wochenende hinter sich: Am Freitag verloren die Rotjacken zum ersten Mal seit über fünf Jahren wieder ein Grunddurchgangsheimspiel gegen die Vienna Capitals in regulärer Spielzeit (2:3), am Sonntag kassierten sie auswärts ihre erste Niederlage gegen den Ferencvárosi TC seit dessen Einstieg in die Liga (2:3 nach Verlängerung). In der Tabelle rutschten die Klagenfurter damit auf den vierten Rang, im Ranking nach Punkteschnitt sogar auf die fünfte Position ab. In Budapest ließ ausgerechnet das in den vergangenen Wochen so durchschlagskräftige Powerplay aus, trotz 9:39 Minuten an numerischem Vorteil gelang dem EC-KAC (zum erst dritten Mal in zwölf Saisonspielen) kein Überzahltreffer. Beunruhigender ist aus rot-weißer Sicht allerdings der sich manifestierende Trend an überdurchschnittlich vielen Verlusttreffern, in jeder der letzten sieben ICE-Partien kassierte der Rekordmeister zumindest drei Gegentore. Saisonal stehen mittlerweile 27,9 Expected Goals Against 33 tatsächlichen gegenüber.
Fehérvár AV19, im Frühjahr noch im Halbfinale der win2day ICE Hockey League vertreten, kommt als aktueller Tabellenvorletzter nach Klagenfurt. Das Team von Head Coach Ted Dent hat acht seiner bislang zwölf Saisonspiele verloren, die vier Siege wurden allesamt mit lediglich einem Treffer Vorsprung eingefahren. Am vergangenen Wochenende gastieren die Ungarn für Ihr „Milano-Doppel“ beim Liganeuling in Italien, dabei folgte auf einen 4:3-Erfolg nach Verlängerung am Samstag eine klare 0:3-Niederlage am Sonntag. Hauptgrund für die durchwachsene Zwischenbilanz der noch jungen Spielzeit ist das bescheidene Output der Offensive: 1,92 aus dem Spiel heraus erzielte Treffer pro Partie sind der deutlich niedrigste Wert ligaweit, auch die durchschnittlich 1,50 Torerfolge bei Even Strength werden von keiner der anderen 13 Mannschaften unterboten. Einem besseren Abschneiden standen bisher auch die Special Teams im Weg: Sowohl im Powerplay als auch im Penalty Killing nimmt Fehérvár AV19 aktuell nur den vorletzten Platz in der Reihung ein.
Die Geschichte:
Fehérvár AV19 ist jener internationale Klub, der die längste ununterbrochene Zugehörigkeit zur nunmehrigen win2day ICE Hockey League vorzuweisen hat, seit der Saison 2007/08 sind die Ungarn im Bewerb vertreten. In den bislang 19 Spielzeiten trafen die Roten Teufel in Summe 98 Mal auf den EC-KAC, der im „Head-to-Head“ mit 55 gegenüber 43 Siegen in Führung liegt und in direkten Begegnungen um 80 Treffer mehr erzielt hat (313:233). Am Mittwoch gastieren die Magyaren zum insgesamt 50. Mal in der Kärntner Landeshauptstadt, wo sie bislang 13 Mal siegen konnten und 36 Mal als Verlierer vom Eis mussten. Seinen letzten Auftritt in der Heidi Horten-Arena konnte Székesfehérvár allerdings erfolgreich gestalten: Der 4:3-Sieg im fünften Viertelfinalspiel am 23. März dieses Jahres sorgte für eine Vorentscheidung im ersten jemals zwischen diesen beiden Klubs ausgetragenen Playoff-Duell. Aus dieser nach den dramatischen Vorkommnissen rund um Jordan Murray im ersten, vorzeitig abgebrochen Spiel außergewöhnlichen Playoff-Serie stehen drei Siege der Ungarn hintereinander zu Buche, einen solchen Streak legte Fehérvár AV19 gegen den EC-KAC zuletzt rund um den Jahreswechsel 2019/20 hin.
Personelles:
Neben den Langzeitausfällen Sebastian Dahm, Fabian Hochegger und Matt Fraser fehlt dem EC-KAC am Mittwoch weiterhin auch Maximilian Preiml, der nach seiner Unterkörperverletzung ein Comeback im November anstrebt. Ebenfalls nicht dabei ist gegen Fehérvár AV19 Jan Muršak, dessen Oberkörperblessur aktuell therapiert wird. Fraglich ist die Mitwirkung von Nick Petersen, der das Eistraining am Mittwoch aufgrund von Unterkörperbeschwerden vorzeitig abbrechen musste. Ob und welche Spieler aus dem Future Team das Lineup der Kampfmannschaft ergänzen werden, wird erst nach dem AHL-Heimspiel am Dienstagabend entschieden.
Pre-Game-Kommentar:
Jesper Jensen Aabo
„Wir blicken immer auf das große Bild und wollen einen kontinuierlichen Fortschritt im Saisonverlauf sehen. Da war das vergangene Wochenende ein Rückschlag, auch wenn beide Partien eng waren und wir sie mit etwas Glück auch hätten gewinnen können. Aktuell arbeiten wir an einigen Dingen in unserem Spiel, unterm Strich müssen wir aber unabhängig davon besser auftreten als gegen Wien und Budapest.“
„Es geht darum, dass wir wieder zu unserem Spiel zurückfinden und als geschlossene Einheit agieren, zuletzt waren nicht alle auf derselben Seite in unserem Game Book. Wenn uns das gelingt, wird auch die innere Überzeugung, dass wir in die richtige Richtung unterwegs sind, wieder größer. Es sind noch mehr als drei Viertel des Grunddurchgangs ausständig, aber um unsere Ziele zu erreichen, dürfen wir auch im Oktober nicht unnötig Punkte hergeben.“
„Defensiv sind wir gut in die Saison gestartet, jedoch brauche ich es nicht zu beschönigen, die vergangenen Wochen waren hart, da passierten hinten zu viele Fehler und gefühlt resultierte jeder davon in einem Gegentor. Mit diesem Schnitt an Verlusttreffern wird es schwer, erfolgreich zu sein, also muss da zweifellos eine Verbesserung bewerkstelligt werden. Ich bin aber sehr optimistisch, dass uns das auch gelingen wird.“
„Fehérvár ist für uns meist ein schwieriger Gegner, außerdem haben wir im Frühjahr im Viertelfinale gegen sie verloren, wir wollen uns am Mittwoch also teilweise revanchieren. Sie agieren sehr strukturiert und kompakt, es ist unsere Aufgabe, eine Lösung dafür zu finden, uns in der Offensive durchzusetzen. Nach einem Wochenende wie dem vergangenen ist unsere oberste Priorität allerdings nicht die einzelne Partie, sondern dass wir wieder zu unserem eigenen Spiel zurückfinden und die Vorgaben besser und präziser umsetzen. Das ist unser Vorhaben am Mittwoch, wenn wir auch wieder vor eigenem Publikum spielen können.“
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