Wie schon vor zwei Jahren treffen die Rotjacken nach ihrem Viertelfinalerfolg gegen Villach in der Vorschlussrunde auf Salzburg, kac.at stellt den amtierenden Meister im Detail vor.

Aktuelles:

Der Titelverteidiger beendete die Regular Season auf dem zweiten Tabellenplatz und damit zum achten Mal in den letzten neun Jahren unter den Top-Drei. Der Grunddurchgang der Roten Bullen war statistisch betrachtet überdurchschnittlich gut, zum sechsten Mal in 19 Jahren in der höchsten Spielklasse bilanzierten sie mit mehr als zwei Punkten pro Partie (2,04). Noch nie seit ihrem Einstieg in die Liga im Jahr 2004 kassierten die Mozartstädter weniger Verlusttreffer pro Saisonspiel als heuer (aktuell 1,96), zudem präsentierten sie sich als sehr heimstark: 22 der 26 im Volksgarten ausgetragenen Partien endeten mit Erfolgen für die Gastgeber, seit Dezember siegten die Bullen in jedem ihrer 13 Spiele vor eigenem Publikum. Wie der EC-KAC war der EC Salzburg heuer kontinuierlich vom Verletzungspech verfolgt, von den insgesamt 35 in Ligaspielen aufgebotenen Akteuren stand nur ein einziger – Goalie David Kickert – in sämtlichen 52 Begegnungen im Lineup. Im Viertelfinale besiegte der Titelverteidiger in der Neuauflage der letztjährigen Finalserie Fehérvár AV19 klar mit 4:0 und ließ dabei insgesamt nur fünf Gegentreffer zu. Saisonübergreifend hat Salzburg damit ganze 16 Playoff-Spiele hintereinander gewonnen.

Saisonbilanz gegen den EC-KAC:

Der EC-KAC ist der einzige Klub in der win2day ICE Hockey League, den der EC Salzburg in der laufenden Spielzeit noch nicht in Regulation bezwingen konnte. Nach dem Klagenfurter 6:4-Auswärtssieg im ersten Saisonduell gingen die folgenden drei Begegnungen jeweils in die Verlängerung, die Roten Bullen siegten im Oktober in der Heidi Horten-Arena im Shootout und im Januar auf eigenem Eis in der Overtime, dazwischen zogen sie im Dezember in einer der aus KAC-Sicht denkwürdigsten Partien des Grunddurchgangs in Klagenfurt mit 2:3 nach Verlängerung den Kürzeren. Über die vier Duelle hinweg betrachtet, konnte der Titelverteidiger auf spielerische Vorteile verweisen, die sich in höherem Puckbesitz-Anteil und mehr Torschüssen niederschlugen, allerdings erwiesen sich die Rotjacken heuer gerade gegen Salzburg als sehr effizient: 13,8 Prozent der KAC-Schüsse fanden den Weg in die Maschen, gegen die übrigen elf ICE-Kontrahenten lag dieser Wert bei nur 8,3 Prozent. Klare Vorteile hatten die Mozartstädter in den Special Teams zu verzeichnen: Während vier von 14 Überzahlsituation mit einem Treffer endeten, brachte nur eines von 13 Powerplays für Klagenfurt einen Torerfolg.

Statistische Eckdaten zu den bisherigen vier Saisonduellen des EC-KAC mit dem EC SalzburgStatistische Eckdaten zu den bisherigen vier Saisonduellen des EC-KAC mit dem EC Salzburg
SPIELBERICHTE DER BISHERIGEN SAISONDUELLE

02.10.2022 | EC Salzburg – EC-KAC 4:6
30.10.2022 | EC KAC – EC Salzburg 3:4 n.P.
09.12.2022 | EC-KAC – EC Salzburg 3:2 n.V.
15.01.2023 | EC Salzburg – EC-KAC 4:3 n.V.

Playoff-Duelle mit dem EC-KAC:

Der EC Salzburg und der EC-KAC stehen sich in der Post Season überproportional oft gegenüber, in acht der letzten 14 Spielzeiten kam es in der KO-Phase zu einem direkten Duell zwischen diesen beiden Klubs. Die Hälfte dieser Playoff-Begegnungen gipfelte in einem siebten Spiel, insgesamt konnten die Bullen und die Rotjacken jeweils vier Serien zu ihren Gunsten entscheiden. Zuletzt hatten in den Halbfinalserien 2017 und 2021 zwei Mal die Klagenfurter das bessere Ende für sich, sie gewannen acht der jüngsten neun Playoff-Spiele gegen den siebenfachen Ligameister. Der EC-KAC war auch das letzte Team, das den EC Salzburg in einer Post Season-Partie bezwingen konnte: Seit der 0:1-Shutout-Niederlage in der Kärntner Landeshauptstadt am 5. April 2021 konnten die Red Bulls vier 4:0-Sweeps oder 16 Siege hintereinander einfahren.

 

Playoff-Bilanz aus KAC-Sicht: 4:4 gewonnene Serien, 25:24 gewonnene Spiele, 144:149 Tore