Zwei Tage nach seinem knappen Auftakterfolg gegen den französischen Champion genießt der EC-KAC (auf internationaler Ebene: KAC Klagenfurt) auch gegen den amtierenden Meister der Schweiz Heimrecht. Am Samstag, dem 5. September 2026, empfangen die Rotjacken in ihrem zweiten Vorrundenspiel der Champions Hockey League das Team von Fribourg-Gottéron in der Heidi Horten-Arena. Die Begegnung beginnt um 19.15 Uhr.
TICKETS
Für das zweite Champions Hockey League-Heimspiel der Saison 2026/27 sind Eintrittskarten noch in sämtlichen Kategorien verfügbar. Sitzplatztickets kosten nur €30,00 (Kategorie Kind: €15,00), Stehplatzkarten sind um €20,00 erhältlich (Kind: €10,00). Zu beziehen sind diese wie auch VIP-Tickets (€150,00) durchgehend über den Online-Ticketshop des EC-KAC oder am Spieltag ab 17.45 Uhr an der Abendkassa am Haupteingang der Heidi Horten Arena.
BERICHTERSTATTUNG
Die Begegnung zwischen dem KAC Klagenfurt und Fribourg-Gottéron wird von ORF Sport+ übertragen, Sendungsbeginn ist um 19.10 Uhr. Der dazugehörige Livestream ist auf on.orf.at verfügbar. Ebenfalls direkt vom Spiel berichtet (ab 20.04 Uhr) das Kärntner Eishockeymagazin im Programm von Radio Kärnten (online empfangbar über sound.orf.at). Außerhalb von Österreich verfügbare Übertragungen (lineares TV und Streaming) sind hier gelistet.
Ausgangssituation:
Der EC-KAC konnte sich am Donnerstag gegen die Bordeaux Boxers knapp mit 2:1 nach Verlängerung durchsetzen und hat damit fünf seiner letzten sechs Champions Hockey League-Kampagnen mit einem Sieg eröffnet. Die Zufriedenheit mit der Vorstellung gegen Frankreichs Meister hielt sich im Lager der Rotjacken in recht engen Grenzen, allen Beteiligten ist bewusst, dass es gegen den amtierenden Titelträger der Schweiz am Samstag einer deutlichen Leistungssteigerung bedarf. Duelle mit Klubs aus der National League bestritten die Klagenfurter in der Königsklasse bislang sieben, lediglich zwei davon – 2017 zu Hause gegen die ZSC Lions Zurich und 2024 auswärts bei Genève-Servette, jeweils nach Verlängerung – konnten sie auch gewinnen.
Fribourg-Gottéron startete ebenfalls mit einem Sieg in die neue CHL-Saison, im Auswärtsspiel bei den Graz99ers am Donnerstag ermöglichte ein Doppelschlag spät im dritten Abschnitt einen letztendlichen 4:2-Erfolg. Die Schweizer holten damit zum fünften Mal in Folge (nach 2016, 2021, 2022 und 2024) einen Sieg in ihrer ersten Partie einer neuen Champions Hockey League-Spielzeit. Saisonübergreifend hat die Truppe von CHL-Rekordtrainer Roger Rönnberg nur drei ihrer jüngsten 15 Begegnungen in der Königsklasse in regulärer Spielzeit verloren. Betrachtet man Fribourgs historische Bilanz im Bewerb, ist die deutlich unterschiedliche Winning Percentage in Heim- (75 Prozent) und Auswärtsspielen (48 Prozent) auffällig. Gegen österreichische Klubs ist Gottéron in der CHL-Geschichte noch ungeschlagen (11:1 Punkte und 12:4 Tore).
Personelles:
Die Rotjacken müssen gegen Fribourg-Gottéron unverändert auf Langzeitausfall Fabian Hochegger verzichten, ebenfalls nicht zur Verfügung stehen wird Mattias Göransson, der sich früh im Spiel gegen Bordeaux eine leichte Unterkörperverletzung zuzog, die aber keine lange Abwesenheit aus dem Trainings- und Spielbetrieb zur Folge haben sollte. Das Eistraining am Freitag wurde nur optional abgehalten, die KAC-Mannschaft versammelt sich erst wieder zum Morning Skate am Spieltag geschlossen am Eis.
Pre-Game-Kommentar:
Florian Vorauer
„Wir haben uns gegen Bordeaux schwergetan, ich denke aber dennoch, dass es einiges gibt, auf dem wir aufbauen können. In manchen Bereichen agierten wir noch nicht so, wie wir uns das vorgestellt haben, aber ich konzentriere mich eher auf die positiven Aspekte und daher würde ich doch sagen, dass wir, wenn man die gesamten 62 Minuten betrachtet, verdient gewonnen haben. Es freut mich, dass ich am Donnerstag zum Teamerfolg beitragen konnte, das war eine solide Partie von mir.“
„Das schweizer Eishockey ist europaweit top, wir treffen auf den dortigen Meister, der mit entsprechend viel Euphorie und Schwung in die neue Saison kommt. Fribourg hat am Papier ein super Team, sie haben einen tollen Trainer und sie wissen, was es braucht, um Eishockeyspiele zu gewinnen. Dennoch: Wir wollen uns in dieser Partie nicht verstecken, sondern mit breiter Brust auftreten und ihnen viel Gegenwehr bieten sowie insgesamt auch unser eigenes Spiel forcieren.“
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